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Arbeitszeitflexibilisierung bei beratenden Berufen
Tanja Birkfellner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Wolfgang Mazal
DOI
10.25365/thesis.60562
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25119.90566.172769-2
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Arbeitszeitgesetz Novelle 2018 und deren Auswirkungen auf die Branche der Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte. Zur Analyse dieser Gesetzesnovelle werden einerseits rechtsdogmatische Methoden angewendet, andererseits werden Auswirkungen in der Praxis anhand einer empirischen Untersuchung erforscht. Die Einführung dieser Novelle verfolgt vor allem zwei rechtspolitischen Ziele: Deregulierung und Flexibilisierung. Damit soll das als ehemals restriktiv bezeichnete österreichische Arbeitszeitrecht an das moderne Praxisleben angepasst werden. Die Neuregelung, die unter anderem die Anhebung der Tageshöchstarbeitszeit auf 12 Stunden ermöglicht, wurde ab dem 1. September 2018 in Kraft gesetzt. Zu den weiteren relevanten Neuerungen zählen die Erweiterung im Ausnahmenbereich, die Übertragung von Zeitschulden sowie eine nun mögliche mehrfache Übertragung von Zeitguthaben in nächste Durchrechnungszeiträume. Zudem besteht nun ein Wahlrecht der ArbeitnehmerInnen für die Abgeltung der 11. und 12. Überstunde. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchen zeigen, dass die ArbeitgeberInnen die erhöhten Arbeitszeitgrenzen positiv bewerten. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass diese nur fallweise zur Anwendung kommen. Als bedeutende Vorteile der Novelle werden die bessere Vermeidbarkeit von Verwaltungsstrafen, erhöhte Flexibilität und ein Bürokratieabbau im Genehmigungsprozess angesehen. So ermöglicht die Novelle einen besseren rechtlichen Einklang mit der Praxis. Generell ist es in den untersuchten Branchen jedoch zu keinen signifikanten Änderungen gekommen. Somit ergaben sich auch keine Nachteile für die ArbeitgeberInnen durch die Arbeitszeitreform. Mit diesen Erkenntnissen soll diese Arbeit zum besseren Verständnis der Gesetzesnovelle beitragen, und helfen, die neuen Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung zu nutzen.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis deals with the amendment of the Austrian labor time law of 2018 and its implications on the industries of auditors, tax consultants, and lawyers. On the one hand, legal-dogmatic methods are used to analyze this amendment, on the other hand, effects in the working environment are investigated through an empirical study. This amendment particularly pursues two legal policy goals: deregulation and flexibilization. Thereby, the Austrian labor law, which was previously seen as restrictive, should be adapted to the modern day-to-day practice. The new regulation, which enables, among other things, the increase of the maximum daily labor time to 12 hours, was introduced in Austria on 1st September 2018. The changes include an expansion of exception areas, the transfer of time debts as well as possible multiple transfers of time credits to subsequent calculation periods. Moreover, employees now have a choice on the compensation of the 11th and 12th hours of overtime. The results of the empirical study show that employers see increased labor time limits positively. However, the study shows that they are only used on a case-by-case basis. Significant advantages of the amendment are better preventability of administrative penalties, increased flexibility and a reduction of bureaucracy in the approval process. Thus, the amendment allows a better legal consonance with practice. However, there are no significant changes due to the labor time reform in the examined sectors. Thus, there were also no disadvantages for employers. These findings aim to provide a better understanding of the amendment and outline benefits from new possibilities of the labor time flexibilization.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Austrian labor time law new regulation amendment implications consulting professions empirical study employer's perspective background advantages disadvantages
Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeitszeitnovelle 2018 Arbeitszeitflexibilisierung Arbeitgeber Arbeitszeitgesetz beratende Berufe Vorteile Spannungsfelder Neuerungen Hintergründe Empirische Untersuchung
Autor*innen
Tanja Birkfellner
Haupttitel (Deutsch)
Arbeitszeitflexibilisierung bei beratenden Berufen
Paralleltitel (Englisch)
Labor time flexibilization in consulting professions
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
100 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Mazal
AC Nummer
AC15570351
Utheses ID
53515
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
