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Die Ischler Kurlisten des 19. Jahrhunderts als sozialgeschichtliche Quellen
Kristian Streicher
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Physik
Betreuer*in
Martin Scheutz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.60596
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18262.80588.153468-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit setzt ihren Schwerpunkt auf die Kurlisten von Bad Ischl. In den anfänglichen Kapiteln werden verschiedene Anknüpfungspunkte zur bisherigen Forschung, der Ischler Geschichte und zu weiteren Aspekten der Tourismusgeschichte, wie beispielsweise den Reiseführern oder den Unterkünften, aufgezeigt. Danach können anhand der Ischler Kurlisten die wesentlichsten Schwierigkeiten im Umgang mit derartigen Verzeichnissen aufgezeigt werden. So zählen neben einer mangelhaften Tradierung, Fehler bei der Erstellung der Kurlisten sowie unzureichende Angaben seitens des Kurpublikums zu den größten Erschwernissen bei der systematischen Aufarbeitung. Um Klarheit bezüglich der in den Verzeichnissen aufgenommenen Personen zu erhalten, wird der Auswertung der Kurlisten ein Kapitel zu den Kurordnungen vorgeschoben. Aus dem Bestand der Kurlisten wurden insgesamt neun Jahre ausgewählt und eine genauere Untersuchung durchgeführt. Am Beginn steht die Betrachtung und Hinterfragung der Kurgastfrequenzen. Veränderungen werden beispielsweise mit dem deutsch-österreichische Krieg von 1866 und einem Hochwasser 1897 in Zusammenhang gebracht. Die Analyse der Herkunftsangaben zeigt danach den Charakter Ischls als Weltbad sowie als Wiener Sommerrefugium. Es folgt eine Auseinandersetzung mit dem sozialen Profil der Kurgäste. Neben der hohen Anzahl an adeligen Kurgästen waren es die obersten bürgerlichen Gesellschaftsschichten, welche über ausreichend Geld und / oder den Willen verfügten, um einen längeren Aufenthalt zu nehmen. Abschließend werden zwei neue Fragestellungen erörtert. Zum einen werden Karten der bevorzugten Adels- und Bürgerquartiere erstellt. Eine detailliertere Ausarbeitung und eine Ausweitung auf weitere Jahre sowie Kurorte könnten der Tourismusforschung neue Impulse geben. Zum anderen schließt die Arbeit mit einer Fragestellung zu den reisenden Frauen und der Beleuchtung der Situation in Ischl.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Badeliste Kurliste Fremdenliste Bad Ischl 19. Jahrhundert Sozialgeschichte Reisende Frauen Verortung und Repräsentation
Autor*innen
Kristian Streicher
Haupttitel (Deutsch)
Die Ischler Kurlisten des 19. Jahrhunderts als sozialgeschichtliche Quellen
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
II, 131 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Scheutz
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.36 Europäische Geschichte 1815-1914 ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
74 Geographie > 74.05 Reisebeschreibungen, Geschichte des Reisens ,
74 Geographie > 74.60 Raumordnung, Städtebau: Allgemeines
AC Nummer
AC15559404
Utheses ID
53545
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 412 |
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