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An investigation of realism in animation
Flavia Montecchi
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Claus Tieber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.60748
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10833.28077.581472-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Live-Action- und Animationsfilme lassen uns an fiktive, komplexe Welten glauben. Dies geschieht durch die repräsentative Mittel und Bezugnahmen, die unsere persönliche und tägliche Erfahrung der Realität evozieren. Die Debatte über Realismus in der Filmtheorie hat diesen oft mit dem Dokumentar- und Live-Action-Film in Verbindung gebracht, da die Kamera die Fähigkeit besitzt, die Realität aufzunehmen. In letzter Zeit hat der Trend zur fotorealistischen, computergenerierten Animation und deren Beliebtheit neue Fragen nach realistischen Darstellungen ohne fotografische Grundlage aufgeworfen. Diese Arbeit analysiert welche Art von Realismus computergenerierte Animationen erreichen können und untersucht, zu welchem Zweck die Animatoren sich einem Realismus zugewandt haben, obwohl sie die Möglichkeit hätten auch das Unwirkliche und Irreale darzustellen. Um diese Fragen zu beantworten, analysierte ich zwei Darstellungen (eine Live-Action und eine animierte) einer ähnlichen, fiktiven Realität, indem ich die realistischen Konventionen in beiden Werken untersuchte. Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018) ist ein animierter Spielfilm, der traditionelle und Computeranimation mischt, während die Spider-Man Trilogie (2002-2007) eine Live-Action-Produktion ist, die natürliche, mechanische und CGI-Spezialeffekte miteinander verbindet. Beide gehören zum Superhelden-Genre, das intermediale und wahrnehmungsbezogene Bezugnahmen bewusst nutzt, um dem Publikum ein glaubwürdiges, fiktives Erlebnis zu vermitteln. Ich komme zu dem Schluss, dass das Bewusstsein der Zuschauer für die künstliche Natur des Mediums, sowie der Mangel an fotografischen Referenzen nicht die realistische und immersive Qualität der animierten Erfahrung untergraben. Meine Arbeit stützt sich auf verschiedene Theorien zum Realismus in den Bereichen Film und Animation und gliedert sich in drei Kapiteln: das erste ist dem Realismus in Live-Action-Filmen gewidmet, das zweite dem Realismus in der Animation und das dritte der Analyse der genannten Beispiele.
Abstract
(Englisch)
Live-action and animation films deceive us into believing in fictional, complex worlds through realistic expedients and references that evoke our personal and daily experience of reality. The realistic debate in film theory has often associated realism to documentary and live-action filmmaking because of the camera ability to record reality. The popularity and trend of photorealistic, computer-generated animation has recently raised questions about realistic representations without photographic basis in reality. This thesis analyses what kind of realism computer-generated animations achieve and investigate for which purpose the animators have turned to realism, despite having the potential of portraying the unreal. In order to answer these questions I analysed two representations, one live-action and one animated, of a similar, fictional reality by investigating the same realistic conventions in both adaptations: Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018) is an animated feature film that mixes traditional and computer animation, while the Spider- Man trilogy (2002-2007) is a live-action production that blends natural acting, mechanical and CGI special effects. Both belong to the superhero genre, which consciously exploits intermedial and perceptual references to convey a believable, fictional experience to the audience. This thesis concludes that the viewers' awareness of the medium artificial nature and the lack of photographic references do not undermine the realistic and immersive quality of the animated experience. My research relies on different theories about realism from the cinematic and animated fields of study and it is structured in three chapters: the first is dedicated to realism in live-action films, the second to realism in animation and the third to the film analysis.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Realism Live-Action Animation computer-generated Spider-Man
Schlagwörter
(Deutsch)
Realismus Live-Action Animation computergenerierte Spider-Man
Autor*innen
Flavia Montecchi
Haupttitel (Englisch)
An investigation of realism in animation
Paralleltitel (Deutsch)
Eine Untersuchung des Realismus im Animation
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
146 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Claus Tieber
Klassifikation
24 Theater, Film, Musik > 24.33 Filmproduktion, Filmtechnik
AC Nummer
AC15572747
Utheses ID
53680
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1