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Überwachung in dystopischer Adoleszenzliteratur
Carina Losbichler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Biologie und Umweltkunde
Betreuer*in
Wynfrid Kriegleder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.60960
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10844.31538.232776-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Begriff ‚Überwachung‘ bzw. das Verb ‚überwachen‘ leitet sich vom lateinischen Wort ‚vigilare‘ (wachen) ab und bezeichnete die Krankenwache oder die Schlaflosigkeit in der Nacht, wenn man ‚durchgewacht‘ hat. Die Anfänge der Überwachung reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Die Bedeutung des Begriffs hat sich im Laufe der Zeit verändert, da der Terminus heutzutage die gezielte Beobachtung von Personen oder Umwelt zu ihrer Kontrolle bzw. zur kontrollierenden Überprüfung umfasst. Überwachung findet auf verschiedenen Ebenen, wie der staatlichen Verwaltung, der Wirtschaft, der Sicherheitsbranche oder der technologischen Überwachung durch das Internet, statt. In der vorliegenden Diplomarbeit wird die Überwachung hinsichtlich dem ‚Wie‘ (der Darstellung des Erzählten) bzw. dem ‚Was‘ (der Handlung und der erzählten Welt) sowie den Erzeugungs- und Darstellungstechniken für Raum analysiert, basierend auf den Werken Einführung in die Erzähltheorie von Martínez und Scheffel bzw. Narratologie des Raumes von Dennerlein. In der Analyse werden die überwachenden Organe bzw. die überwachten Individuen, die Architektur des Überwachungsraumes und die Formen der Überwachung dargestellt. Außerdem wird der Einfluss der Überwachung auf das Handeln der Personen und die Erzeugungs- und Darstellungstechniken der Überwachung analysiert. Die Primärliteratur umfasst sowohl deutschsprachige als auch angloamerikanische Reihen, da sich die Auswahl an Werken der Adoleszenzliteratur, in denen die Überwachung eine zentrale Rolle spielt, orientiert. Die folgenden Werke werden dabei einer Analyse unterzogen: Die Tribute von Panem von Suzanne Collins, Maze Runner von James Dashner, Ursula Poznanskis Eleria-Trilogie sowie Thomas Thiemeyers Evolution(s)-Trilogie. Eine Grundlage für die Analyse bildet eine Betrachtung des Überwachungsbegriffs. Zunächst folgen eine Definition sowie die etymologische Herkunft des Begriffs. Danach werden die Rollen der Überwachung sowie die Felder der Überwachung mitsamt ihrer Geschichte erläutert. Im Anschluss werden die Möglichkeiten und Probleme der Überwachung diskutiert sowie das Konzept der Überwachung in der dystopischen Adoleszenzliteratur dargestellt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Oversight Surveillance Sousveillance Peer-Monitoring
Schlagwörter
(Deutsch)
Überwachung Adoleszenzliteratur Poznanski Dashner Collins Thiemeyer Dystopie Kontrolle Beobachtung Kamera Überwachungsmethoden
Autor*innen
Carina Losbichler
Haupttitel (Deutsch)
Überwachung in dystopischer Adoleszenzliteratur
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
84 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wynfrid Kriegleder
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.93 Literarische Stoffe, literarische Motive, literarische Themen
AC Nummer
AC15600146
Utheses ID
53859
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 445 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1