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Schöne Menschen, schöne Noten – werden physisch attraktive Personen für ihre Leistung besser beurteilt?
Reyhan Cicek
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Spanisch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Andreas Olbrich-Bauman
DOI
10.25365/thesis.60983
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10835.77004.909752-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird untersucht, ob die Beurteilung schulischer Leistungen durch die physische Attraktivität der SchülerInnen beeinflusst wird. Zunächst wird versucht, einen theoretischen Überblick zu schaffen, indem hinterfragt wird, was denn Schönheit sei. Anschließend werden die wesentlichen Punkte, welche die Leistungsbeurteilung von SchülerInnen beeinflussen, angeführt. Dem folgt die Beantwortung der Frage, warum die Attraktivität die Leistungsbeurteilung beeinflusst. Mit dem Ziel zu erfahren, ob physisch attraktive SchülerInnen besser bewertet werden, wurden StudentInnen in diversen Lehrveranstaltungen gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Hierfür wurden zwei Aufsätze erstellt, wovon einer grammatikalisch schlecht und einer gut ist. Die Befragten wurden gebeten, den SchülerInnen eine Note zu geben. Um zu testen, ob schöne Menschen bessere Noten erhalten, wurde neben beiden Aufsätzen ein Foto einer attraktiven bzw. weniger attraktiven Person eingefügt, welches variierte. An der Studie nahmen insgesamt 80 Personen teil. Nachdem anhand des Fragebogens überprüft wurde, inwieweit die Notenvergabe durch das Aussehen der SchülerInnen beeinflusst wird, führen die Ergebnisse der empirischen Analyse zu dem Schluss, dass sich der Großteil der Beurteilungen nicht vom Aussehen der beurteilten Person beeinflussen ließ. Es konnte somit kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Bewertung von schönen und nicht attraktiven Menschen festgestellt werden. Nur bei einer weiblichen Person, nämlich Ayse, ist die Korrelation der Bewertung von der attraktiven und wenig attraktiven Schülerin, signifikant negativ ausgefallen. Werden die Zusammenhänge der Benotungen der einzelnen SchülerInnen in Bezug auf ihre Namen betrachtet, lässt sich schlussfolgern, dass es keinen generellen Unterschied zwischen stigmatisieren und nicht stigmatisierten Namen gibt. Auch zwischen migrantischen und autochthonen Namen besteht kein Unterschied. Ein signifikanter Unterschied war nur in der Bewertung von guten und schlechten Arbeiten bemerkbar.
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis examines whether the assessment of school performance is influenced by the physical attractiveness of the pupils. First, an attempt is made to create a theoretical overview by defining the term „beauty“. The main points that influence the performance evaluation of students are then listed. This is followed by the answer to the question of why attractiveness influences performance assessment. In order to find out whether physically attractive pupils are rated better, students in various lectures were asked to fill out a questionnaire. For this purpose, two essays were created, a grammatically good and a grammatically bad one. Respondents were asked to give the students a grade. In order to test whether physically attractive people receive better grades, a photo of a physically attractive or less attractive person was inserted next to both essays. A total of 80 people participated in the study. After the questionnaire was used to check if the grade was influenced by the appearance of the pupils, the results of the empirical analysis led to the conclusion that the majority of the assessments were not influenced by the appearance of the person being assessed. As a result, there was no significant connection between the evaluation of attractive and unattractive people. Only in the case of a female person, named Ayse, the correlation of the assessment of the attractive and less attractive student turned out to be significantly negative. If the relationships between the grades of the individual pupils in relation to their names are considered, it can be concluded that there is no general difference between stigmatized and non-stigmatized names. Neither is there a difference between migrant and autochthonous names. A significant difference was only noticeable in the evaluation of good and bad work.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Beauty Evaluation School
Schlagwörter
(Deutsch)
Schönheit Leistungsbeurteilung Schule
Autor*innen
Reyhan Cicek
Haupttitel (Deutsch)
Schöne Menschen, schöne Noten – werden physisch attraktive Personen für ihre Leistung besser beurteilt?
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
96 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Olbrich-Baumann
Klassifikation
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC16057372
Utheses ID
53878
Studienkennzahl
UA | 190 | 353 | 299 |
