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Musik der Philosophie
eine Analyse der Musikbezüge zeitgenössischer Musikphilosophien
Sophie Zehetmayer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Musikwissenschaft
Betreuer*in
Nikolaus Urbanek
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.61062
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10842.23007.603976-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Innerhalb der Musikwissenschaft hat sich in den vergangenen Jahren – unter anderem angeregt durch einen Paradigmenwechsel im Zuge des cultural turns – zunehmend ein kritisches Bewusstsein für die Pluralität und starke Heterogenität der unter dem Überbegriff ‚Musik‘ versammelten Erscheinungsformen verbreitet. Demgegenüber trifft man auf Seiten der Musikphilosophie zumeist auf einen allgemein angelegten Musikbegriff, der den theoretischen Überlegungen zumal als Abstraktum unterlegt zu sein scheint. Innerhalb der letzten in etwa zehn Jahre ist dabei ein deutlicher Anstieg an neuen musikphilosophischen Entwürfen zu verzeichnen, die zu großen Teilen monographisch verfasst sind, über eine bloße Reaktualisierung bisheriger Theoriefiguren hinausgehen und nach wie vor insofern allgemeine Gültigkeit suggerieren, als sie sich nicht – oder zumindest nicht dezidiert – auf einen vorab zeitlich, lokal oder stilistisch bestimmten Bereich von Musik beschränken. Aus musikwissenschaftlicher Perspektive stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, welche Musik dabei zur Sprache kommt, wenn ‚die Musik‘ angesprochen ist. Die vorliegende Arbeit nimmt daher ausgewählte Beispiele aus dieser Konstellation musikphilosophischer Publikationen im Rahmen von Fallstudien in den Blick und untersucht die konkreten Musikbezüge, die in ihnen Erwähnung finden. Herangezogen werden hierfür Albrecht Wellmers Versuch über Musik und Sprache (2009), Christian Grünys Kunst des Übergangs, Gunnar Hindrichs’ Autonomie des Klangs und Richard Kleins Musikphiloso-phie zur Einführung (alle 2014). In einer textanalytischen Annäherung werden die Bücher daraufhin untersucht, was an konkreter Musik genannt wird, auf welche Art und Weise sie sich mit ihr auseinandersetzen und welche Funktion und Position ihr innerhalb des theoretischen Gerüsts zukommt. Diese Arbeit geht von der These aus, dass in einer Betrachtung der Musikbezüge bestimmte Grundannahmen erkennbar werden, die dem philosophischen Zugang zu Musik unterliegen und den Bereich, der als ‚Musik‘ diskutiert wird, von vornherein begrenzen. Anschließend an die Fallstudien werden diese daher nochmals nebeneinander gestellt, um anhand gemeinsamer Tendenzen auch ihre gemeinsamen Voraussetzungen herauszuarbeiten und abschließend zur Diskussion zu stellen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Musikwissenschaft Musikphilosophie Musikästhetik
Autor*innen
Sophie Zehetmayer
Haupttitel (Deutsch)
Musik der Philosophie
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Musikbezüge zeitgenössischer Musikphilosophien
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
93 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Nikolaus Urbanek
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.41 Ästhetik ,
24 Theater > 24.43 Musikphilosophie, Musikästhetik ,
24 Theater > 24.50 Historische Musikwissenschaft
AC Nummer
AC15601911
Utheses ID
53950
Studienkennzahl
UA | 066 | 836 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1