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Sprachliche Integration von ÖsterreicherInnen mit jugoslawischen Wurzeln aus dem Blickwinkel der interkulturellen Pädagogik
Status quo und Lösungsansätze
Kristina Abramovic-Grabovac
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Russisch UF Bosnisch/Kroatisch/Serbisch
Betreuer*in
Gero Fischer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.61253
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14728.63377.590368-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der sprachlichen Integration von ZuwanderInnen. Dabei wird der Blickwinkel der Interkulturellen Pädagogik eingenommen, der als Ansatz für die Analyse von Lösungsalternativen herangezogen wird. Um ein vertiefendes Verständnis für die gewählte Thematik zu erlangen, wird ein kurzer historischer Einblick in die Entwicklung des österreichischen Staates als Einwanderungsland vorgenommen, wobei beispielhaft die ehemalige Situation der jugoslawischen GastarbeiterInnen veranschaulicht wird. Neben einer Darstellung der Migration in Österreich werden auch die theoretischen Grundlagen der Interkulturellen Pädagogik erläutert. Im Besonderen wird auf den Wandel des Konstrukts von der Migrationspädagogik zur aktuellen Interkulturellen Pädagogik eingegangen, um ein Verständnis hinsichtlich der veränderten Ausrichtung auf die Integration von ZuwanderInnen zu verdeutlichen. Als wesentlicher Schwerpunkt gilt im vorliegenden Kontext der Spracherwerb von Individuen. Dabei werden sowohl die theoretischen Grundlagen zum Spracherwerb bei Kindern und Erwachsenen als auch der Erst- und Zweitsprachenerwerb erörtert. Zudem erfolgt eine Erläuterung zu möglichen Motiven und Schwierigkeiten beim Spracherwerb. Nach der Darstellung des Status-quo werden Lösungsansätze aus der Perspektive der Interkulturellen Pädagogik abgeleitet. Im Speziellen werden Problembereiche der sprachlichen Integration anhand von ÖsterreicherInnen mit jugoslawischen Wurzeln beispielhaft erörtert. In weiterer Folge werden in Form von Handlungsempfehlungen erfolgversprechende Maßnahmen der sprachlichen Integration von MigrantInnen beschrieben. Resümierend kann festgestellt werden, dass die ursprüngliche Vorgehensweise in Bezug auf die sprachliche Integration einem positiven Wandel unterliegt. Folglich wurden aus der Vergangenheit positive Erkenntnisse gezogen und Angebote entwickelt, um Personen mit der Zweitsprache Deutsch eine förderliche Bildungsbiografie zu ermöglichen. Die vorgestellten Handlungsempfehlungen zeigen interessante Möglichkeiten, wie eine sprachliche Integration gewährleistet werden kann und Kindern mit Migrationshintergrund bereits ab dem Kindergarten Möglichkeiten der Sprachförderung geboten werden können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sprachliche Integration jugoslawische Wurzeln interkulturelle Pädagogik Spracherwerb
Autor*innen
Kristina Abramovic-Grabovac
Haupttitel (Deutsch)
Sprachliche Integration von ÖsterreicherInnen mit jugoslawischen Wurzeln aus dem Blickwinkel der interkulturellen Pädagogik
Hauptuntertitel (Deutsch)
Status quo und Lösungsansätze
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
XXX, 120 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gero Fischer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.31 Spracherwerb ,
80 Pädagogik > 80.99 Pädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC15686840
Utheses ID
54118
Studienkennzahl
UA | 190 | 362 | 365 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1