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Weshalb Väter (nicht) in Karenz gehen
Prädikatoren für die Inanspruchnahme von Väterkarenz
Laura Boaglio
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
DOI
10.25365/thesis.61304
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14732.97662.400571-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Obwohl die Beteiligung von Männern an der Kindererziehung immer mehr zunimmt, gehen in Österreich nur wenige Väter in Karenz. Das Ziel dieser Arbeit ist, Aufschluss darüber zu geben, welche Bedingungen bei Elternpaaren in Österreich die Inanspruchnahme von Väterkarenz beeinflussen. Für diesen Zweck füllten 55 Elternpaare Online-Fragebögen aus. Charakteristiken des Arbeitsplatzes der Elternpaare, wie Sektor, Geschlecht der KollegInnen, Geschlecht und Alter des/der Vorgesetzten, Größe des Unternehmens, eine leitende Position, die beurteilte Familienfreundlichkeit des Arbeitsplatzes und die wahrgenommene Unterstützung durch den/die Vorgesetzte/n, hatten keinen signifikanten Einfluss darauf, dass Väter in Karenz gehen. Zudem standen das Gehalt, die Beurteilung der Bedeutung von Vätern als Erziehungsfigur, die Beteiligung des eigenen Vaters in der Kindheit, die Anzahl der Väter aus dem Bekanntenkreis, die in Karenz gegangen sind, das Alter und der Bildungsabschluss der Elternpaare in keinem Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Väterkarenz. Demgegenüber konnten das Geschlechterrollenverständnis der Väter und die Befürwortung der Teilung der Karenz seitens der Mütter die Inanspruchnahme von Karenz durch die Väter signifikant vorhersagen. Bezüglich der Dauer der Karenz der Väter konnte lediglich der Wunsch der Aufteilung der Karenz durch die Mütter als signifikante Einflussgröße bestimmt werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass weniger der Arbeitsplatz, als vielmehr persönliche Überzeugungen und die Befürwortung der Teilung der Karenz seitens der Mütter ausschlaggebend dafür sind, ob und wie lange Väter in Karenz gehen.
Abstract
(Englisch)
Despite increased involvement of fathers in child care, parental leave in Austria is mostly taken by mothers. The purpose of this thesis is to investigate determinants of the fathers’ use of parental leave in Austria. Questionnaire data of 55 couples were collected to investigate leave patterns and factors affecting these patterns for fathers. Results indicated that workplace characteristics of the parents such as sector, gender division of the workplace, gender and age of the supervisor, workplace size, position, the companys’ family friendliness and the supervisors’ support of both fathers and mothers, had no significant impact on the fathers’ use of parental leave. Furthermore, no significant effect was found concerning the income of the parents, beliefs about the role of the father, involvement of their own father in their childcare, the number of parental leave role models, their age or educational attainment. However, fathers’ gender-role attitudes and partners’ willingness to share leave had a positive impact on the fathers’ use of parental leave. Partners’ desire to share leave was the only significant predictor for fathers’ parental leave length. The results suggest that fathers’ personal beliefs like gender-role attitudes and partners’ willingness to share leave rather than workplace characteristics have a major impact on the fathers’ leave taking decision.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
parental leave paternity leave fathers father involvement parenting childcare
Schlagwörter
(Deutsch)
Karenz Väterkarenz Väter väterliches Engagement väterliche Beteiligung Kinderfürsorge
Autor*innen
Laura Boaglio
Haupttitel (Deutsch)
Weshalb Väter (nicht) in Karenz gehen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Prädikatoren für die Inanspruchnahme von Väterkarenz
Paralleltitel (Englisch)
Why fathers (don't) take parental leave
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
77 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC15653989
Utheses ID
54167
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
