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Depression among competitive athletes
prevalence and its relation to perfectionism and sleep quality
Stefan Hannes Grassegger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Psychologie und Philosophie UF Englisch
Betreuer*in
Andreas Olbrich-Baumann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.61361
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14727.58106.150760-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Aktuelle Zahlen und Prognosen der WHO zeigen, dass Depressionen sich immer mehr zu einer Volkskrankheit entwickeln. Bedenkt man die weltweite Anzahl an Menschen mit depressiven Erkrankungen, wäre es utopisch anzunehmen, dass sich keine Leistungssportler/Innen unter den Patienten befänden. Obwohl mehrere Studien sich des Forschungsfeldes angenommen haben, scheint das Thema „Leistungssportler mit Depressionen“ noch nicht vollends im öffentlichen Diskurs angekommen zu sein. De facto sehen sich betroffene AthletInnen, speziell in Sportkreisen, noch immer großen Stigmata ausgesetzt. Um diesem Zustand entgegenzuwirken, informiert diese Arbeit über generelle und für Athleten spezifische Risikofaktoren, Symptome und Krankheitsverläufe. Zusätzlich zu generellen Risikofaktoren kann die Entstehung von Depressionen bei AthletInnen vermehrt mit spezifischen Problemfeldern, welche durch das leistungsbezogene Anforderungsprofil begünstigt werden können, zusammenhängen. Insbesondere Schlafmangel und perfektionistische Charakterzüge stehen im Fokus dieser Arbeit. Vorangegangene Studien haben Korrelationen zwischen negativem Perfektionismus und depressiven Erkrankungen bei Athleten aufgezeigt (Jensen, Ivarsson, Fallby, Dankers, & Elbe, 2018). Eine der zentralen Fragestellungen dieser Diplomarbeit ist, inwieweit diese Korrelationen auf SportlerInnen aus den Bereichen Basketball, Fußball und Einzelsport zutreffen. Im Zuge einer statistischen Erhebung von 221 LeistungssportlerInnen konnte eine Korrelation zwischen Depressionen und negativem Perfektionismus aufgezeigt werden. Zusätzlich zeigten die Ergebnisse eine Verbindung zwischen Schlafstörungen und Depressionen. Über diese Ergebnisse hinaus bespricht die Arbeit geeignete Behandlungsansätze. Neben klassischen Therapiemaßnahmen kommt dabei den BetreuerInnen eine große Rolle zu. Mit der Schaffung eines Umfeldes, das für die seelische Gesundheit der Athleten förderlich ist, können TrainerInnen betroffenen SportlerInnen helfen und auch Präventivmaßnahmen setzen.
Abstract
(Englisch)
Current numbers and forecasts by the WHO show that depressive illnesses have been developing into a widespread disease. Considering the number of depression patients worldwide, it would be utopian to assume that there were no competitive athletes among people affected. Even though multiple studies have conducted research on depression among competitive athletes, the topic has yet to fully reach the public discourse. In fact, affected athletes still face enormous stigmata – especially within the realm of sports. To improve the current state, this diploma thesis aims at informing about the general and athlete-specific risk factors, symptoms and progression of depressive disorders. In addition to general risk factors, the onset of depression among athletes can be fostered by special problem areas which are unique to the realities of competitive sports. Especially perfectionism and sleep disturbances among athletes are discussed in more detail. As an example, a previous study has shown connections between negative perfectionism and depressive symptomology among Scandinavian soccer players (Jensen, Ivarsson, Fallby, Dankers, & Elbe, 2018). This thesis investigates how depressive symptomology correlates with negative perfectionism among competitive basketball, soccer and individual athletes. Via a statistical survey with 221 participants, a positive correlation between depressive symptomology and perfectionistic concerns was confirmed. Additionally, results indicated a connection between poor sleep quality and depressive symptomology. In addition to these results, the thesis discusses appropriate treatment approaches. Aside from general therapy methods, coaches play a vital role in helping affected athletes. By creating an environment that encourages mental well-being, coaches can support depressed athletes and undertake preventive measures.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
depression competitive athletes perfectionism sleep disturbances
Schlagwörter
(Deutsch)
Depressionen Leistungssportler Perfektionismus Schlafmangel
Autor*innen
Stefan Hannes Grassegger
Haupttitel (Englisch)
Depression among competitive athletes
Hauptuntertitel (Englisch)
prevalence and its relation to perfectionism and sleep quality
Paralleltitel (Deutsch)
Depressionen bei Leistungssportlern : Häufigkeit und ihre Verbindung zu Perfektionismus und Schlafqualität
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
v, 227 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Andreas Olbrich-Baumann
Klassifikationen
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie ,
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC16052921
Utheses ID
54219
Studienkennzahl
UA | 190 | 299 | 344 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1