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Belastungs- und Beanspruchungsstruktur im leistungsorientierten Herrentennis
eine systematische Literaturanalyse
Alexander Grosser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geographie und Wirtschaftskunde UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Harald Tschan
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.61395
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14728.15233.203353-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Als weltweit ausgeübte Sportart ist Tennis für die Sportwissenschaft ein breites Forschungsfeld. Ein modernes Training muss sich den tatsächlichen Wettkampfbedingungen so weit wie nur möglich annähern, d.h. die im Wettkampf erforderlichen Belastungszeiten, Belastungsintensitäten, etc. müssen im Training so gut wie nur möglich integriert werden. Ziel dieser Arbeit ist es, die im leistungsorientierten Herrentennis auftretenden Belastungs- bzw. Beanspruchungsstrukturen zu untersuchen und ein repräsentatives Ergebnis präsentieren zu können. Methodik Mit Hilfe einer systematischen Literaturanalyse wurden in den elektronischen Referenzdatenbanken ‚PubMed‘ und ‚Web of Science‘ insgesamt 1674 Datensätze identifiziert. Nach mehreren Filterungsprozessen wurden 25 davon in die Volltextanalyse aufgenommen. Schlussendlich dienten neun Studien für die Analyse und zur Beantwortung meiner Forschungsfragen. Ergebnisse Die Stichprobe aus 76 Tennisspielern hat ergeben, dass die mittlere Ballwechseldauer zwischen 4,3 und 14,1 Sekunden liegt und sich kaum zwischen Sandplatz und Hartplatz unterscheidet, ebenso wie die Mittelwerte der Laktatkonzentrationen zwischen 2 und 5 mmol x L-1. Herzfrequenzmittelwerte bewegen sich im Bereich von 140 – 150 Schlägen pro Minute, die 70 – 85% der maximalen Herzfrequenz bedeuten und somit moderat sind. Die Höchstwerte erreichen bis zu über 90% der maximalen Herzfrequenz. Einfluss hat das taktische Verhalten bzw. die jeweilige Aufgabe am Platz. Defensivspieler haben höhere Herzfrequenzmittelwerte als Offensivspieler. Aufschläger haben höhere Herzfrequenzmittelwerte als Returnspieler. Die Studien zeigen im Durchschnitt eine Beanspruchung von rund 50% der maximalen Sauerstoffaufnahmefähigkeit. Obwohl der aerobe Anteil im Tennissport dominant ist, können, aufgrund des intermittierenden Charakters, mehrmals Phasen mit Werten von über 90% der maximalen Sauerstoffaufnahmefähigkeit vorkommen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Belastung Beanspruchung Herrentennis Laufwege Herzfrequenzen Laktatwerte Sauerstoffaufnahme subjektives Belastungsempfinden
Autor*innen
Alexander Grosser
Haupttitel (Deutsch)
Belastungs- und Beanspruchungsstruktur im leistungsorientierten Herrentennis
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine systematische Literaturanalyse
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
84 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Tschan
Klassifikation
76 Sport > 76.29 Sport, Sportwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC15607075
Utheses ID
54252
Studienkennzahl
UA | 190 | 456 | 482 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1