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Herausforderungen der gemeinsamen Ausbildung von Mädchen und Buben in Kinderfußballteams in Niederösterreich
eine empirische qualitative Analyse über Kinderfußball aus der Sicht der Kindertrainer/innen
Matthias Reitgruber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Geographie und Wirtschaftskunde
Betreuer*in
Rosa Diketmüller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.61423
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14726.51782.817958-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Fußball gilt gemeinhin immer noch als männlich dominiert, doch mehr und mehr Mädchen beginnen diesen Sport aktiv auszuüben. Diese Entwicklung führt dazu, dass in den Kinderfußballteams vieler Vereine in Niederösterreich sowohl Buben als auch Mädchen gemeinsam in gemischten Teams Fußball spielen. Dadurch stellt sich die Frage, wie sich die koedukative Situation auf die Trainerperson auswirkt und welche zusätzlichen Herausforderungen sich für den Trainingsalltag ergeben. In der vorliegenden Arbeit wurden im ersten Teil Ziele, Strukturen, Anforderungen und Grundsätze des Trainings für Trainerpersonen im Kinderfußball in Niederösterreich hermeneutisch aufgearbeitet und dabei insbesondere Koedukation im sportlichen Treiben und Geschlechterdifferenzen bei Buben und Mädchen beleuchtet. Die empirisch - qualitative Untersuchung stellt den zweiten Hauptteil der Arbeit dar. Darin wurden mittels leitfadengestützter Interviews mit zehn Trainerpersonen von gemischten Kinderfußballteams in Niederösterreich Daten, insbesondere die koedukative Ausbildung betreffend, erhoben. Nach der Auswertung und Interpretation der Interviews wurden die Ergebnisse im abschließenden Teil der Arbeit mit den theoretischen Erkenntnissen verknüpft, um die Forschungsfragen adäquat beantworten zu können. Dabei zeigt sich, dass die Trainerpersonen Differenzen sowie Gemeinsamkeiten zwischen Buben und Mädchen wahrnehmen, die eher geringfügigen geschlechtsspezifischen Unterschiede finden allerdings in der Trainingsarbeit keine Beachtung, weshalb sich daraus auch keine Herausforderungen ergeben. Vielmehr betrachten alle in der qualitativen Untersuchung befragten Kindertrainer/innne/n das gemischte Team als Bereicherung und sehen in der koedukativen Ausbildung sowohl Vorteile für Mädchen als auch für Buben, was in der Theorie differenzierter dargestellt wird. Es lässt sich festhalten, dass die gemeinsame Ausbildung von Mädchen und Buben in Kinderfußballteams von den Trainer/inne/n äußerst positiv bewertet wird.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kinderfußball Koedukation Herausforderungen für Trainerpersonen
Autor*innen
Matthias Reitgruber
Haupttitel (Deutsch)
Herausforderungen der gemeinsamen Ausbildung von Mädchen und Buben in Kinderfußballteams in Niederösterreich
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische qualitative Analyse über Kinderfußball aus der Sicht der Kindertrainer/innen
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
209 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rosa Diketmüller
Klassifikationen
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie ,
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.14 Sportspiele
AC Nummer
AC15607053
Utheses ID
54279
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 456 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1