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Corporate Social Responsibility als Beitrag zur Motivation, Identifikation und Vertrauensbildung von MitarbeiterInnen am Beispiel des Gesundheitsförderungsprogramms "Sicherheit und Gesundheit" in der voestalpine Stahl
Anita Dumfahrt
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Roland Burkart
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30461.37154.382859-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit ist das betriebliche Gesundheitsförderungsprogramm „Sicherheit und Gesundheit“ in der voestalpine AG, konkret in der Division Stahl in Linz. Das Gesundheitsförderungsprogramm ist Teil des konzernweiten MitarbeiterInnenprogramm LIFE, das mit umfangreichen personalpolitischen Maßnahmen eine “attraktive Arbeitswelt voestalpine für alle Generationen und Geschlechter“ schaffen will. Das Gesundheitsförderungsprogramm wird als Konkretisierung von interner Corporate Social Responsibility gesehen. Anhand von 13 qualitativen problemzentrierten Leitfadeninterviews mit MitarbeiterInnen der voestalpine Stahl sollte herausgefunden werden, wie die MitarbeiterInnen die soziale interne soziale Verantwortung des Unternehmens schätzen. Die Forschungsfragen wurden dahingehend formuliert, ob das Gesundheitsförderungsprogramm zu höherer Motivation und Identifikation und zur Vertrauensbildung im Unternehmen führen kann und welche Bedingungen dafür gegeben sein müssen, ob dem Programm Glaubwürdigkeit und Vertrauen und damit auch dem Unternehmen zugeschrieben wird und ob es Umstände gibt, unter denen die Legitimität des Programms angezweifelt werden können. Das Ergebnis der Untersuchung ist im Wesentlichen, dass die MitarbeiterInnen die soziale Verantwortung ihres Unternehmens sehr hoch einschätzen. Das zeigt sich nicht nur daran, dass das Unternehmen ein sehr umfangreiches Gesundheitsförderungsprogramm anbietet, sondern in der gesamten Unternehmenskultur, die sich vor allem durch flache Hierarchien und andere umfangreiche mitarbeiterInnenorientierten Maßnahmen auszeichnet. Darüber hinaus spielt auch die Organisationsgeschichte eine wesentliche Rolle in Bezug auf die Identifikation mit dem Unternehmen. MitarbeiterInnen, die schon lange im Betrieb sind und auch negative Erfahrungen mit dem früheren Image des Unternehmens gemacht haben, erleben das Unternehmen auch in der Außenwirkung wieder positiv, was eine höhere Identifikation zur Folge hat. Weiters konstatieren die MitarbeiterInnen dem Unternehmen eine sehr hohe Kompetenz bezüglich der Durchführung des Gesundheitsförderungsprogramms. Sie fühlen sich auch ausreichend informiert und in das Programm mit eingebunden. Die Gründe und Interessen des Unternehmens, ein Gesundheitsförderungsprogramm anzubieten sind für die meisten MitarbeiterInnen nachvollziehbar und legitim.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Corporate Social Responsibility MitarbeiterInnenmotivation Vertrauensbildung betriebliche Gesundheitsförderung
Autor*innen
Anita Dumfahrt
Haupttitel (Deutsch)
Corporate Social Responsibility als Beitrag zur Motivation, Identifikation und Vertrauensbildung von MitarbeiterInnen am Beispiel des Gesundheitsförderungsprogramms "Sicherheit und Gesundheit" in der voestalpine Stahl
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
180 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Roland Burkart
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC07775402
Utheses ID
5434
Studienkennzahl
UA | 301 | 312 | |
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