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Firm dynamics and the labor market
Pavol Majher
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doctor of Philosophy-Doktoratsstudium Wirtschaftswissenschaften (Dissertationsgebiet: Volkswirtschaftslehre)
Betreuer*in
Monika Gehrig-Merz
Mitbetreuer*in
Michael Reiter
DOI
10.25365/thesis.61506
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21519.15756.691669-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Dissertation besteht aus drei Aufsätzen zur Analyse der heterogener Firmen und ihrer Rolle für die Makroökonomie.
Der erste Aufsatz präsentiert empirische Evidenz zu den Unterschieden im Eintritt, Wachstum und Austritt von Firmen zwischen den Sektoren. Aus den Daten ergeben sich zwei Muster der Unternehmensdynamik: Ein Sektor - das verarbeitende Gewerbe - zeigt niedrige Ein- und Ausstiegsquoten von Unternehmen und hohe Volatilität der altersspezifischen Nettobeschäftigungsquoten von Unternehmen. Andere Sektoren zeigen entgegengesetzte Muster. Auf einer stärker disaggregierten Sektorenebene dokumentiere ich einen erheblichen Unterschied in den Ein- und Ausstiegsquoten von Unternehmen. Die Korrelationskoeffizienten deuten an, dass die Höhe der gesunkenen Einstiegskosten und der Kapitalintensität der Produktion umgekehrt proportional zu einer relativen Anzahl von Firmenausgängen sind.
Der zweite Aufsatz bewertet die Rolle des Ein- und Ausstiegs von Unternehmen für die Dynamik des Konjunkturzyklus in einem Umfeld, in dem Investitionen in physisches Kapital teilweise unumkehrbar sind. Die Erweiterung eines Modells mit heterogenen Firmen a la Hopenhayn (1992) um aggregierte Produktivitätsschocks und teilweise unumkehrbare Investitionen führt zu einer wesentlichen Verstärkung und Fortpflanzung der Dynamik. Ein positiver Produktivitätsschock erhöht die Anzahl der Unternehmen und deren anfängliches Investitionsniveau, da der erwartete Einstiegswert die impliziten Kosten im Zusammenhang mit den unumkehrbaren Investitionen überwiegt. Die endogene Fortpflanzung eines exogenen Stimulus erfolgt über eine eingebaute Auswahlvorrichtung, da das Produktionswachstum neuer Unternehmen über ihren Lebenszyklus den Zerfall aufgrund der Austritte der am wenigsten produktiven Unternehmen übersteigt.
Der dritte Aufsatz wurde zusammen mit Monika Gehrig-Merz verfasst. Wir untersuchen die ökonomischen Determinanten der zusammenhängenden Faktoranpassung bei heterogenen Firmen. Wir bauen unsere Analyse auf empirischen Fakten auf, die für die statistische Verteilung von Investitionen, Einstellungen und Trennungen auf Mikroebene dokumentiert sind. Wir erweitern das Modell heterogener Firmen von Hawkins et al. (2015) um zufällige Änderungen der Faktorsubstituierbarkeit der Produktionstechnologie. In dem Modell berechnen wir Momente der gemeinsamen Verteilung von Faktoranpassungen in dem US-amerikanischen verarbeitende Gewerbe, die in der empirischen Literatur nicht dokumentiert sind. In unserem Modell trennen sich 13% der Firmen von Arbeitnehmern und investieren gleichzeitig. Diese Firmen tragen 38% zu den Gesamtinvestitionen bei.
Abstract
(Englisch)
This dissertation addresses the topic of firm heterogeneity and its role in the macroeconomy.
The first paper presents empirical evidence on the inter-sectoral differences in magnitudes of firm entry, growth and exit. Two main patterns of firm dynamics emerge from the data: one sector - manufacturing - displays low firm entry and exit rates and high volatility of age-specific net job creation rates of firms; several broad sectors display the opposite pattern. At a more disaggregated industry level, I document a substantial degree of variation in the rates of plant entry and exit. The correlation coefficients indicate that the magnitudes of sunk entry costs and capital intensity of production are inversely proportional to the relative number of plant exits.
The second paper evaluates the role of firms' entry and exit in the business cycle dynamics of an environment where physical capital is partially sunk. Extending a heterogeneous-firm model a la Hopenhayn (1992) to include aggregate productivity shocks and partially irreversible investment yields substantial endogenous amplification and propagation. A positive aggregate productivity shock increases the number of entrants and their initial investment levels, because the expected entry value outweighs the implicit sunk cost associated with investment irreversibility. The endogenous propagation of an exogenous stimulus arises via a built-in selection mechanism, as the production growth of new businesses over their life-cycle exceeds the decay due to the exits of the least productive firms.
The third paper is a joint work with Monika Merz. We study the economic determinants of the interrelated factor adjustment of heterogeneous plants. We take as our starting point stylized facts documented for the empirical distributions of investment, hiring and separations at the micro level. We augment the heterogeneous plant model of Hawkins et al. (2015) by allowing for random changes in the factor substitutability of the production technology. We use the model to calculate moments of the joint distribution of factor adjustments in US manufacturing, which are not documented by the empirical literature. In our model, 13% of plants fire workers and invest at the same time, while contributing 38% of aggregate investment.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Firm dynamics heterogeneous firms factor adjustment irreversible investment
Schlagwörter
(Deutsch)
Unternehmensdynamik heterogene Firmen Faktoranpassung unumkehrbare Investitionen
Autor*innen
Pavol Majher
Haupttitel (Englisch)
Firm dynamics and the labor market
Paralleltitel (Deutsch)
Unternehmensdynamik und Arbeitsmarkt
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
129 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Philip Jung ,
Marek Kapicka
AC Nummer
AC15760265
Utheses ID
54355
Studienkennzahl
UA | 794 | 370 | 140 |
