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"...und auf einmal machen die ganzen Konstruktionen Sinn": Möglichkeiten und Grenzen der "Latinitas Viva" als Methode für den lateinischen Anfangsunterricht in der österreichischen Sekundarstufe
Florian Hainfellner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Latein
Betreuer*in
Nina Aringer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.61759
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25109.02435.658558-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten der Einbeziehung von Elementen der sogenannten ‚Latinitas Viva‘ (= ,Lebendiges Latein‘) in den österreichischen schulischen Lateinunterricht mit einem Schwerpunkt auf den Anfangsunterricht sowohl im ,sechsjährigen‘ als auch im ,vierjährigen Latein‘. Dabei werden die aktuell gültigen unterrichtlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich der Lehrpläne, Kompetenzmodelle, Mindeststandards und gängigen Lehrbücher genau berücksichtigt. Zunächst wird in einem Forschungsüberblick über die Entwicklung der letzten Jahrzehnte in der deutschsprachigen fachdidaktischen Literatur bezüglich ‚Latinitas Viva‘ im Schulunterricht gezeigt, dass das ,Lebendige Latein‘ als Methode aufgefasst werden sollte, welche der Erreichung der eigentlichen Lehr- und Lernziele des Lateinunterrichts dient. Sodann werden Erfahrungswerte aus anderen Ländern und Unterrichtstraditionen herangezogen, um die bisherige Perspektive zu erweitern. Dabei wird deutlich, worin einerseits die Potentiale, andererseits aber auch die Grenzen des ,Lebendigen Lateins‘ für den Spracherwerb bestehen bzw. liegen. Zur besseren Fundierung der angestellten Überlegungen tragen Erkenntnisse aus Sprachlehrforschung, Neurodidaktik und Leseforschung bei. Daraus ergibt sich, dass ein Methodenmix aus traditionellem Lateinunterricht und ‚Latinitas Viva‘ am geeignetsten erscheint, um möglichst vielen Schüler*innen ideale Bedingungen für einen zur Originallektüre befähigenden Erwerb der lateinischen Sprache zu schaffen. Anregungen dafür bieten im deutschsprachigen Raum vor allem die ‚Septimanae Latinae Europaeae‘ in Amöneburg, Hessen, weshalb diesen ein eigener Abschnitt gewidmet ist. Danach werden in einem praktischen Teil fünf in Österreich verbreitete Lehrwerke dahingehend untersucht, wie sie in einem Unterricht mit ‚Latinitas Viva‘ sinnvoll benutzt werden könnten. Abschließend wird eine Unterrichtssequenz im Umfang von vier Einheiten auf Basis der in dieser Arbeit entwickelten Konzepte vorgeschlagen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Latinitas Viva living Latin Latin didactics language acquisition Latin weeks Septimanae Latinae
Schlagwörter
(Deutsch)
Latinitas Viva Lebendiges Latein Lateindidaktik Spracherwerb Lateinwochen Septimanae Latinae
Autor*innen
Florian Hainfellner
Haupttitel (Deutsch)
"...und auf einmal machen die ganzen Konstruktionen Sinn": Möglichkeiten und Grenzen der "Latinitas Viva" als Methode für den lateinischen Anfangsunterricht in der österreichischen Sekundarstufe
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
VII, 94, VIII-XXXIX Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Nina Aringer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.31 Spracherwerb ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.40 Klassische Sprachen und Literaturen: Allgemeines ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.44 Lateinische Sprache ,
81 Bildungswesen > 81.61 Didaktik, Hochschuldidaktik ,
81 Bildungswesen > 81.62 Curriculum ,
81 Bildungswesen > 81.65 Lehrmittel, Lernmittel: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.66 Schulbuch ,
81 Bildungswesen > 81.75 Sekundarstufe
AC Nummer
AC15726556
Utheses ID
54589
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 338 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1