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Pension systems, fertility and growth
Johannes Holler
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Gerhard Sorger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6077
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30110.24426.279661-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Studie behandelt interfamiliäre Transfers und untersucht, ob diese als Alterssicherungsmotiv für Fertilitätsentscheidungen ausschlaggebend sind. Hervorgehoben wird dabei die Bedeutung dieser Transfers für den Vergleich unterschiedlicher Pensionssysteme und ihrer Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum. Die Arbeit macht deutlich, dass in einer Ökonomie mit umlagefinanziertem Pensionssystem und realistischen Altruismus Annahmen das Alterssicherungsmotiv in der Geburtenentscheidung nicht berücksichtigt wird. Die vorgestellten Resultate implizieren, dass die Analyse einer Pensionsreform für Länder mit einem bestehenden öffentlichen Pensionssystem in einem Modellrahmen zu erfolgen hat, der Kinder ausschließlich als Konsumgüter betrachtet. Unter derartigen Modellannahmen werden unterschiedliche Pensionssysteme miteinander verglichen. Dies macht deutlich, dass die Implementierung eines öffentlich finanzierten Pensionssystems in einem Entwicklungsland, das ein informelles Pensionssystem aufweist, die Geburtenrate senkt und das Wirtschafts-wachstum erhöht. Der Vergleich von öffentlich finanziertem Umlage- und Kapitaldeckungsverfahren macht zusätzlich deutlich, dass Kapitaldeckungsverfahren zu höherem Wirtschaftswachstum führen. Erweitert man dieses Modell um endogen bestimmte Bildungsinvestitionen, so führt ein öffentlich finanziertes Umlageverfahren im Vergleich zu einem informell organisierten Pensionssystem zu höheren Bildungsinvestitionen, die bereits bei niedrigeren Einkommensniveaus starten. Daher benötigt ein Umlageverfahren ein geringeres Einkommensniveau um einer Armutsfalle zu entkommen. Darüber hinaus unterstützt ein Umlageverfahren durchwegs Gleichgewichte mit höherem Einkommen, mit Ausnahme besonders niedriger Anfangsausstattungen. Des Weiteren weißt die Studie darauf hin, dass Pensionssysteme den Zeitpunkt des „Demographischen Übergangs" beeinflussen.
Abstract
(Englisch)
To underline the importance of intergenerational transfers for the growth implications of pension systems our study examines the existence of intrafamily transfers that define the old-age security motive of fertility. We show that under realistic assumptions about altruism agents of an economy with a public pay-as-you-go pension system do not consider the insurance value of procreation. Our results imply that pension reform implications for countries with a public pension system should be based on models that only incorporate the consumption good motive of fertility. In the context of fully crowded out intrafamily gifts our work further analyses the implications of different pension systems. We show that the introduction of a public pension system to a developing economy with informally financed pension benefits reduces fertility and stimulates economic growth. Additionally, we highlight that in a framework of fully crowded out gifts a fully funded public pension system results in higher economic growth than a pay-as-you-go public pension system. An expansion of our model to a framework of endogenously chosen fertility and education investments shows that education investments are higher and start at lower income levels for a pay-as-you-go pension system compared to an informal pension system. The income threshold needed to escape a "poverty trap" is therefore lower if a pay-as-you-go pension system is in place. Moreover, unless the economy is caught in the low income steady state, a pay-as-you-go pension system supports higher equilibrium income. In addition we highlight that pension systems influence the timing of the demographic transition.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
pension systems fertility economic growth poverty trap
Schlagwörter
(Deutsch)
Pensionssysteme Geburtenhäufigkeit Wirtschaftswachstum Armutsfalle
Autor*innen
Johannes Holler
Haupttitel (Englisch)
Pension systems, fertility and growth
Paralleltitel (Deutsch)
Pensionssysteme, Geburtenhäufigkeit und Wachstum
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
105 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Alexia Fürnkranz-Prskawetz ,
David De La Croix
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.12 Makroökonomie
AC Nummer
AC08147697
Utheses ID
5462
Studienkennzahl
UA | 084 | 140 | |
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