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"Das ist keine TV-Serie mehr. Das ist das Leben."
das Gerichtsdolmetschen in der Slowakei
Karolína Dercalíková
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Tschechisch Deutsch
Betreuer*in
Sonja Pöllabauer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.61814
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21517.04626.669968-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das (Gerichts-)Dolmetschen in der Slowakei wurde bislang in der Forschung selten untersucht. Im Rahmen dieser Arbeit wurden sieben qualitative Interviews mit in der Slowakei tätigen und gerichtlich beeideten GerichtsdolmetscherInnen im Zeitraum zwischen Mai und Oktober 2019 durchgeführt. Die Antworten zu ihrer Tätigkeit, zu Aufträgen, ihrer Rolle, Kompetenzen und Status des Berufes sowie der Professionalisierung des Gerichtsdolmetschens bieten einen Einblick in das Gerichtsdolmetschen in der Slowakei. Die Auswertung der Interviews orientiert sich dabei an das Konzept der Translationskultur nach Prunč (1997, 2007, 2011, 32012) sowie an das Kompetenzmodell nach Kadrić (32009), die Rollentypologie nach Hale (2008), das Visible-Interpreter-Models nach Angelelli (2004) und das Neutralitäts-Modell nach Berk-Seligson (1990), González (1991) und Mikkelson (1998, 2010). Um ein Gesamtbild der Translationskultur der in der Slowakei tätigen GerichtsdolmetscherInnen zu liefern, wurden auch die kontextuell-historischen Gegebenheiten geschildert. Aufgrund von fehlender Fachliteratur wurden die slowakischen Gesetze über Sachverständige, Übersetzer und Dolmetscher (Zákon o znalcoch, tlmočníkoch a prekladateľoch) aus den Jahren 1949, 1967 und 2004 genutzt, um die Arbeitsbedingungen der Dolmetscher und Dolmetscherinnen, das Entgelt, die Dolmetscherliste und der Dolmetschereid der in der Slowakei gerichtlich beeideten DolmetscherInnen zu erörtern und zu beschreiben.
Abstract
(Englisch)
Legal interpreting in Slovakia has not been tackled comprehensively in translation studies. The aim of this master thesis is to investigate legal interpreting in Slovakia. For this purpose, the author conducted seven qualitative interviews with legal interpreters working in Slovakia in the period between Mai and October 2019. These interviews shed light upon their work as legal interpreters, their role, competencies, status and the professionalization of court interpreting in Slovakia. The data are analyzed using Prunč’s Translation Culture concept (1997, 2007, 2011, 32012), as well as the competency model proposed by Kadrić (32009), the role model by Hale (2008), the Visible Interpreter Model by Angelelli (2004) und the neutrality model by Berk-Seligson (1990), González (1991) and Mikkelson (1998, 2010). In addition, the current and historic data collected from the Slovakian law on court experts, translators and interpreters (Zákon o znalcoch, tlmočníkoch a prekladateľoch) from 1949, 1967 and 2004 were also analyzed to describe the working conditions of legal interpreters in Slovakia, their payment, the court interpreters’ list, the oath.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
legal interpreting Slovakia translation culture interpreters
Schlagwörter
(Deutsch)
Gerichtsdolmetschen GerichtsdolmetscherInnen Slowakei Translationskultur
Autor*innen
Karolína Dercalíková
Haupttitel (Deutsch)
"Das ist keine TV-Serie mehr. Das ist das Leben."
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Gerichtsdolmetschen in der Slowakei
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
101 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sonja Pöllabauer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC16085675
Utheses ID
54641
Studienkennzahl
UA | 070 | 369 | 331 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1