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Verortetes Geschlecht und vergeschlechtlichter Raum in Christa Wolfs "Kassandra"
Anna Greta Zampetti
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Italienisch
Betreuer*in
Susanne Hochreiter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.61859
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21521.18758.220968-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Seit der Antike beschäftigt sich die Wissenschaft mit dem ‚Raum‘ und dessen Verhältnis zum Individuum und der Gesellschaft. Die Berücksichtigung von ‚Gender‘ führt, spätestens seit den 1980er Jahren, zu Modifikationen und Neuformulierungen des wissenschaftlichen Diskurses in den unterschiedlichen Disziplinen. Gemeinsam ist den beiden Konzepten die theoretische Vielfalt ihrer Definitionsbemühungen sowie die Parallelität konkurrierender Paradigmen. Die Annäherung an den Begriff ‚Raum‘ führt in dieser Arbeit durch ein interdisziplinäres Feld, indem die wissenschaftsgeschichtliche Entwicklung der Raumtheorien nachvollzogen wird, wobei feministisch informierte Theorien fokussiert werden. Die Erzählung Kassandra von Christa Wolf wird daraufhin untersucht, ob und inwiefern die Konzepte ‚Raum‘ und ‚Gender‘ sich im Text gegenseitig konstituieren. Die Vorgehensweise, die der Textanalyse dabei zugrunde liegt, basiert auf einer methodologischen Verschmelzung der feministischen und postkolonialen Erzähltextanalyse mit Henri Lefebvres Raumtheorie sowie dessen feministischer Weiterführung durch Doreen Masseys. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, wie ‚Raum‘ und ‚Gender‘ in der Erzählung erzählstrategisch eingesetzt werden und als handlungstragende Erzählelemente fungieren.
Abstract
(Englisch)
Since antiquity, scientists have attempted to fathom ‘space’ and its relation to the individual and the society. The consideration of ‘gender’ since the 1980s has lead to modifications and restatements of the academic discourse in various disciplines. Common to the two concepts is the theoretical diversity of the definition as well as the competing paradigms. The approach to the concept of ‘space’ in this paper explores an interdisciplinary field by unfolding the epistemological history of space theory, at which feminist informed theories are at the crux. It will be considered if and how the two concepts of ‘space’ and ‘gender’ can be correlated to each other in the narration Kassandra by Christa Wolf. The analysis is based on a coalescence of the feministic and postcolonial text analyses methods and Henri Lefebvre’s space theory as well as its feministic restatement by Doreen Massey. The result of this analysis shows how ‘space’ and ‘gender’ are functionalized as narrative strategies and plot managing elements in the text.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Space Gender Christa Wolf Kassandra Henri Lefebvre Doreen Massey text analysis DDR feminist
Schlagwörter
(Deutsch)
Raum Gender Christa Wolf Kassandra Henri Lefebvre Doreen Massey Mythosrezeption feministisch Textanalyse DDR
Autor*innen
Anna Greta Zampetti
Haupttitel (Deutsch)
Verortetes Geschlecht und vergeschlechtlichter Raum in Christa Wolfs "Kassandra"
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
III, 127, IV-XII Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Susanne Hochreiter
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.90 Literatur in Beziehung zu anderen Bereichen von Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC16086668
Utheses ID
54681
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 350 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1