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Österreichische Frauentötungen als zufällige Einzeltragödien?
Feminizid am Beispiel Österreichs
Teresa Ulleram
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kultur- und Sozialanthropologie
Betreuer*in
Patricia Zuckerhut
DOI
10.25365/thesis.61860
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21514.17579.329271-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Gewalt gegen Frauen und in weiterer Folge Frauentötungen sind keine Phänomene, die es erst seit geraumer Zeit gibt, oder die sich auf bestimmte Weltregionen beschränken. Der Begriff Feminizid und das dahinterliegende Konzept sind in der Lage, Frauentötungen als Folge geschlechtsspezifischer Benachteiligung zum Ausdruck zu bringen. Tödliche Gewalt gegen Frauen in Österreich geschieht zum Großteil im sozialen Nahraum, einem Ort, der als privat und daher in vielerlei Hinsicht als staatsfrei wahrgenommen wird. Doch handelt es sich bei Frauentötungen in Österreich, aufgrund der vergleichsweise geringen Mordrate, als zufällige Einzelschicksale? Dieser Frage wird im Rahmen von Expertinneninterviews, der Teilnahme an Fachforen und Veranstaltungen nachgegangen. Quantitativ unterstützt wird dieses Forschungsvorhaben durch eine schriftliche Fragebogenerhebung, mit dem Ziel einerseits Nachforschungen in puncto struktureller Regelmäßigkeiten von österreichischen Frauentötungsdelikten anzustellen, und andererseits herauszufinden, inwieweit ein öffentliches Bewusstsein für Feminizid unter den 1174 TeilnehmerInnen besteht. Indem die österreichische Situation einer Analyse unterzogen wird, werden folglich auch Unterschiede, die sich zu feminicidio im lateinamerikanischen - insbesondere im mexikanischen - Kontext ergeben, herausgearbeitet.
Abstract
(Englisch)
Violence against women and killings of women are phenomenons that don´t exist for a short while or that are limited to special regions in the world. Feminicide is a concept which is able to describe killings of women as a result of gender-specific discrimination. Most of the killings of women in Austria occur in the private sphere, a space that is seen for the most part as not state-owned. But are killings of women in Austria tragedies by coincidence because of the international low homicide rate? Expert interviews and the participation in expert forums and events concerning violence against women are the predominant methods to gain answers. The research project is quantitatively supported by a questionnaire with the aim to ask for regularities concerning killings of women in Austria. Furthermore the goal is to identify or to measure an existing awareness for feminicide regarding the 1174 participants. By analysing the Austrian context and situation, differences to feminicidio - a concept that is based on the Latin American and especially the Mexican setting - are being presented.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Violence against women femicide feminicide feminicidio Intimate Partner Feminicide sex-gender Austria
Schlagwörter
(Deutsch)
Gewalt gegen Frauen Femizid Feminizid feminicidio Intimer Partner Feminizid sex-gender Österreich
Autor*innen
Teresa Ulleram
Haupttitel (Deutsch)
Österreichische Frauentötungen als zufällige Einzeltragödien?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Feminizid am Beispiel Österreichs
Paralleltitel (Englisch)
Killings of women in Austria as tragedies by coincidence? : feminicide in Austria
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
125 Seiten : Diagramme, Karte
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Patricia Zuckerhut
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC15670164
Utheses ID
54682
Studienkennzahl
UA | 066 | 810 | |
