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Medienkindheit in unterschiedlichen Erfahrungskontexten
Mediennutzung und Medienkompetenzförderung von in stationären sozialpädagogischen Einrichtungen fremd untergebrachten Kindern im Alter von 10 bis 13 Jahren
Jutta Sigrid Vierhauser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Jürgen Grimm
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6106
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30321.06955.937769-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen einer quantitativen explorativen Erhebung wurde die Mediennutzung und die Medienkompetenzförderung von fremd untergebrachten Kinder, die in sozialpädagogischen Wohngruppen leben, untersucht. Manche Kinder haben regelmäßig Kontakt zu den Herkunftsfamilien und erleben so zwei unterschiedliche mediale Erfahrungswelten. Kinder und Jugendliche, deren Eltern in nur schwer bewältigbaren Krisensituationen leben und deshalb die Betreuung ihrer Kinder nicht mehr leisten können, finden in stationären sozialpädagogischen Einrichtungen vorübergehend oder auch langfristig ein neues Zuhause. Auch Kinder, die zu Hause massive Vernachlässigung, Gewalt oder Missbrauch erlebten, werden hier von SozialpädagogInnen betreut. Kinder und Jugendliche sollen in der Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen unterstützt werden, soziale und emotionale Defizite sollen durch spezielle Förderung aufgehoben werden. Wichtiges Ziel ist es, Kinder im Prozess der Lebensbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Bis eine Rückführung des Kindes / des Jugendlichen in die Familie angebahnt werden kann, übernimmt der jeweilige Leistungsträger dem gesetzlichen Auftrag entsprechend die Aufgabe, die Pflege und Erziehung des Kindes zu übernehmen und Maßnahmen zu setzen, die das Kind /die Jugendliche in der sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung bestmöglich fördern. Ein unbestritten wichtiger Bestandteil des Erziehungsprozesses ist die Medienkompetenzförderung der Kinder und Jugendlichen, daher ist es von großem Interesse ob und wie der pädagogische Auftrag, fremd untergebrachte Kinder und Jugendliche best möglich zu fördern bei der Mediennutzung und Medienkompetenzförderung in stationären sozialpädagogischen Einrichtungen zu tragen kommt. Die wichtige Frage nach der Medienkompetenzförderung in sozialpädagogischen Einrichtungen setzt jedoch Kenntnisse über das Mediennutzungsverhalten von außerfamiliär untergebrachten Kindern und Jugendlichen voraus und folglich wurden die Forschungsfragen auch dementsprechend formuliert. Das Mediennutzungsverhalten von außerfamiliär untergebrachten Kindern und Jugendlichen ist ein spannendes Erhebungsfeld, da die Kinder nicht nur in den sozialpädagogischen Wohngemeinschaften, bei Freunden und in der Schule Medien nutzen, sondern manche Kinder und Jugendliche auch die Möglichkeit haben, Wochenenden und Ferientage bei ihren Eltern zu verbringen und dort Medien nutzen. Ein weitere Forschungsbereich bezieht sich auf Wünsche der fremd untergebrachten Kinder bei ihrer Mediennutzung und zur Medienkompetenzförderung. Im letzten Teil wird Bezug auf die Auswertung und auf die generierten Hypothesen genommen und es werden Vorschläge für die Medienkompetenzförderung in der Heimerziehung vorgestellt. Im Rahmen der Diplomarbeit wurden 65 fremd untergebrachte Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren zu ihrer Mediennutzung in den Wohngruppen und zu Hause bei ihrer Herkunftsfamilie und nach der Medienkompetenzförderung befragt. Die Konzeption und Auswertung des Fragebogens basiert auf den Grundlagen einer Hypothesen generierenden explorativen quantitativen Erhebung.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mediennutzung Medienkompetenz Medienkompetenzförderung Medienpädagogik Heimerziehung Sozialpädagogik
Autor*innen
Jutta Sigrid Vierhauser
Haupttitel (Deutsch)
Medienkindheit in unterschiedlichen Erfahrungskontexten
Hauptuntertitel (Deutsch)
Mediennutzung und Medienkompetenzförderung von in stationären sozialpädagogischen Einrichtungen fremd untergebrachten Kindern im Alter von 10 bis 13 Jahren
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
180 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen Grimm
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC07776769
Utheses ID
5487
Studienkennzahl
UA | 301 | 295 | |
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