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Die österreichischen Schulatlanten in Vergangenheit und Zukunft
Karl Trummer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kartographie und Geoinformation
Betreuer*in
Karel Kriz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.62072
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12300.03495.839264-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Schulatlanten haben in Österreich eine lange Tradition. Bis in die 1960er-Jahre bestanden diese überwiegend aus physischen Karten. Durch einen Paradigmen-wechsel in den 1970er-Jahren, weg von der traditionellen Länderkunde und hin zu einem thematisch ausgerichteten Geographieunterricht, erhöhte sich die Anzahl thematischer Karten (einschließlich Fallstudien) enorm. In dieser Arbeit wird ein kurzer historischer Überblick über die österreichischen Schulatlanten gegeben. Die Charakteristika von analogem und digitalem Schulatlas werden behandelt. Um herauszufinden, wie analoge und digitale Schulatlanten tatsächlich im Geographieunterricht verwendet werden, wurde ein standardisierter Fragebogen entwickelt, der über die Bundesarbeitsgemeinschaft GWK an die AHS-LehrerInnen übermittelt wurde. Die Ergebnisse der Umfrage, die mit dem Umfrage-Tool LimeSurvey erhoben wurden, sind evaluiert und interpretiert worden. Der analoge Schulatlas hat die überwiegenden Sympathien der ProbandInnen, das Potenzial des digitalen Schulatlas wird vor allem in Hinblick auf die Möglichkeiten zur Interaktivität noch wenig ausgeschöpft. Ob der Schulatlas, heute eines von vielen Geomedien, das mit Karten arbeitet, bald von Geographischen Informationssystemen verdrängt werden wird, war eine der Fragestellungen. Kurz- und mittelfristig wird dies nicht der Fall sein. Damit digitale Technologien und deren Software im Geographieunterricht genutzt werden können, müssen die Schulen entsprechend technisch ausgestattet sein. Zur Erreichung von Kartenlesekompetenz ist der Schulatlas nach wie vor ein wichtiges Geomedium, das aber auch mächtiger Online-Konkurrenz, mit der auch eigenständig Karten erstellt werden können, ausgesetzt ist. Im Ausblick werden die Chancen und Grenzen von Schulatlanten und deren Zukunftstauglichkeit diskutiert und beleuchtet.
Abstract
(Englisch)
In Austria school atlases have a long tradition. Until the 1960ies they mainly consisted of physical maps. A change of paradigms in Geography in the 1970s leaving the traditional regional Geography behind and focusing attention on a thematically orientated Geography teaching brought along a tremendous increase in thematic maps and case studies. In this paper a short historical survey of Austrian school atlases is given. Furthermore the characteristic elements of analogue and digital school atlases are described. A standardised questionnaire was created and sent to Geography teachers at Austrian grammar schools (secondary level) in order to find out in which way and for what purposes the school atlas is used. The results of this survey documented and analysed with the help of the powerful online tool LimeSurvey were evaluated and interpreted. According to the answers given by the probands the analogue school atlas is much more popular than the digital school atlas. The potential of the digital school atlas in regard to its manifold interactivity possibilities has not been appreciated yet. Whether the traditional school atlas, one of the numerous geomedia working with maps, would soon be replaced by geographical information systems, was one hypothesis that should be verified or falsified. Digital geographical software can only be used efficiently if schools have an adequate technological equipment. Students at the secondary level should acquire competences so that they can “read” maps. The school atlas is still an important geographical medium with which this aim can be reached, however, facing the keen competition of online media that even offer students to produce their own individual maps. Finally chances, limits and the future suitability of school atlases are discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Schoolatlas Schoolatlases Cartographic Communication Schoolatlases analogue Schoolatlases digital Map Reading Competence Storytelling
Schlagwörter
(Deutsch)
Atlanten Kartographische Kommunikation Schulatlanten analog Schulatlanten digital Kartenlesekompetenz Schulatlas Schulatlaskarten Kartenlesen Storytelling
Autor*innen
Karl Trummer
Haupttitel (Deutsch)
Die österreichischen Schulatlanten in Vergangenheit und Zukunft
Paralleltitel (Englisch)
History and future of Austrian schoolatlases
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
IX, 166 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karel Kriz
Klassifikationen
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.30 Kartographie: Allgemeines ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.35 Topographische Kartographie ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.47 Kartengebrauch ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.48 Geoinformationssysteme
AC Nummer
AC15766319
Utheses ID
54874
Studienkennzahl
UA | 066 | 856 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1