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Rural livelihoods and coffee: overcoming the coffee paradox in Indonesia, Papua New Guinea and Vietnam
Philip Leis
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens
Betreuer*in
Rüdiger Frank
DOI
10.25365/thesis.62080
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12300.33110.522065-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Seit der weltweiten Kaffeekrise der 2000er Jahre ist der traditionelle Sektor des Kaffeemarkts im Großen und Ganzen stagniert, während der aufstrebende Spezialitätensektor immer weiter expandiert. Trotzdem ist der Markt heute noch immer durch ein ‚Kaffeeparadox‘ (Daviron & Ponte, 2005) charakterisiert, bei dem der boomende Konsum mit andauernder Armut der Bauern einhergeht.
Der expandierende Spezialitätensektor in wohlhabenden Ländern hat zu erneutem Interesse an Kaffee als Katalysator für wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum der produzierenden Regionen geführt. Immer mehr Bauern haben begonnen Qualität über Quantität zu setzen, um ihr Einkommen zu maximieren. Südostasien hinkt in dieser Hinsicht noch etwas hinterher, der Trend ist jedoch sichtbar. Diese Arbeit befasst sich mit dem Potenzial des Spezialitätenkaffees das Kaffeeparadox in Indonesien, Papua New Guinea und Vietnam zu überwinden.
Es wird argumentiert, dass es durchaus Potenzial gibt, jedoch ein komplexes Netz an anderen Faktoren entscheidend ist. Wichtige Faktoren, die hier berücksichtigt werden, sind einerseits die verschiedenen Zertifizierungen für Kaffee, und andererseits die Überlebensstrategien und der institutionelle Kontext der Bauern. Spezialitätenkaffee ist keine Wunderwaffe für die Entwicklung, kann jedoch unter gewissen Voraussetzungen beitragen.
Abstract
(Englisch)
Since the global coffee crisis of the 2000s, the traditional mainstream sector of the market has remained stagnant, while the specialty sector has seen remarkable growth. Despite this the global market is still somewhat characterised by a ‘coffee paradox’ (Daviron & Ponte, 2005), with a boom in consumption coinciding with farmers remaining in poverty.
The expanding specialty coffee sector in affluent countries has led to a renewed focus on coffee as a cash-crop to aid rural development in growing countries. Increasing numbers of farmers are beginning to focus on quality rather than quantity in order to maximise their income. Southeast Asia is somewhat lagging behind in this respect, but this trend is visible nonetheless. This thesis looks at the potential of specialty coffee to overcome the coffee paradox in the Southeast Asian countries of Indonesia, Papua New Guinea and Vietnam.
It is argued that there no doubt is some potential, but that a complex web of factors determines the outcomes. Important factors under consideration here are on the one hand various certifications schemes for coffee, and on the other hand the livelihood strategies and institutional contexts of coffee farmers. Specialty coffee is no magic bullet to development, but it may be able to play some part under certain circumstances.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Coffee coffee paradox development rural livelihoods
Schlagwörter
(Deutsch)
Kaffee Kaffeeparadox Entwickling Überlebensstrategien
Autor*innen
Philip Leis
Haupttitel (Englisch)
Rural livelihoods and coffee: overcoming the coffee paradox in Indonesia, Papua New Guinea and Vietnam
Paralleltitel (Deutsch)
Ländliche Überlebensstrategien und Kaffee: Überwindung des Kaffeeparadoxes in Indonesien, Papua Neu Guinea und Vietnam
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
102 Seiten : Karten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Rüdiger Frank
AC Nummer
AC15725362
Utheses ID
54881
Studienkennzahl
UA | 066 | 864 | |
