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LGBTIQ+ Index and macroeconomic relations
Sascha Beinert
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Volkswirtschaftslehre
Betreuer*in
Robert Kunst
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.62187
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12293.45044.599969-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Verschiedene Forschungsgebiete habe das Thema Inklusion behandelt. Die Volkswirtschaftslehre hat sich jedoch noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt; insbesondere im Bereich der Maßnahmen für LGBTIQ+ Personen. Diese Arbeit versucht diese Lücke zu schließen. Zum einen mit der Erstellung eines LGBTIQ+ Index und zum anderen mit der Bestimmung von makroökonomischen Variablen, die Inklusion erklären können. Zur Erstellung des Index wurden bereits bestehende Indizes erweitert und mehr Minderheiten wie intergeschlechtliche und transgender Personen miteinbezogen. Darüber hinaus modelliert der Index die aktuelle und sich ändernde Meinung der Bevölkerung in Bezug auf queere Maßnahmen. Die Methode die hierfür verwendet wird, ist ein zweigliedriges diskontiertes Belohnungsmodell. Der Index gliedert sich in folgende vier Kategorien: Generell, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität, und Intergeschlechtlichkeit. Jede dieser Kategorien spaltet sich in mehrere Subkategorien auf, welche inklusive Maßnahmen umfassen, wie zum Beispiel: Entkriminalisierung und Partner*innenschaft & Familienanerkennung. Je mehr Maßnahmen eine Volkswirtschaft implementiert hat desto inklusiver ist sie. Insgesamt wurden 46 Volkswirtschaften im Rahmen dieser Arbeit analysiert, die inklusivsten Länder sind Malta und Kanada, das am wenigsten inklusivste Land ist Saudi Arabien. Zur Bestimmung dieser inklusivsten Länder wurden mehrere makroökonomische Variablen getestet. Das Ergebnis ist, Inklusion kann anhand von Urbanisierung und der Rate von Sekundarstufenschülerinnen erklärt werden. Demnach werden Volkswirtschaften durch Urbanisierung und mehr Bildung für Mädchen inklusiver. Der Index kann sich besonders für die staatliche Maßnahmenentwicklung sowie private Unternehmen als sehr hilfreich erweisen. Policymakers können anhand des Index feststellen in welchen Maßnahmenen Bereichen nachgebessert werden können. Unternehmen können diesen Index verwenden um zu bestimmen in welche Länder sie queere Mitarbeitende entsenden können.
Abstract
(Englisch)
Many disciplines have addressed inclusion; however, inclusion has not been discussed in economics, in particular when it comes to LGBTIQ+ policies. This work bridges this gap by creating an ‘LGBTIQ+ Index’ and by identifying macroeconomic variables that may explain inclusion. The LGBTIQ+ index was built using a two-tier discounted reward model. It is based on existing indices, but takes more minorities into account, including intersex and transgender people. The index also considers the current and changing public opinion on queer policies. The index is comprised of four categories: General, Sexual Orientation, Gender Identity, and Intersex. Each category is divided into several subcategories that address inclusive policies concerning Decriminalization, Anti-Discrimination, and Partnership & Family Recognition. The more policies a country has, the more inclusive it becomes. In total, 46 countries were ranked from the most inclusive, such as Malta and Canada, to the least inclusive, such as Saudi Arabia. To determine whether a country was inclusive, macroeconomic variables were analyzed using multivariate regression. The results showed that inclusion may be explained by urbanization and female high school enrolment rate, suggesting that an economy becomes more LGBTIQ+ friendly when more people live in cities and when more females receive a secondary education. The index could be useful for policy-making and business: policymakers could use it to see how progressive a country is, and businesses could use it to determine where they can safely send their queer employees.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
LGBT index gay lesbian bi transgender intersex GDP queer economics
Schlagwörter
(Deutsch)
LGBT Index schwul lesbisch bisexuell transgender intergeschlechtlich BIP queer economics Volkswirtschaftslehre
Autor*innen
Sascha Beinert
Haupttitel (Englisch)
LGBTIQ+ Index and macroeconomic relations
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
78 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Robert Kunst
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.67 Sexualität als soziales Problem ,
83 Volkswirtschaft > 83.00 Volkswirtschaft: Allgemeines ,
83 Volkswirtschaft > 83.05 Wirtschaftssoziologie, Wirtschaftspsychologie ,
83 Volkswirtschaft > 83.12 Makroökonomie ,
83 Volkswirtschaft > 83.30 Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaftsstruktur: Allgemeines
AC Nummer
AC16117732
Utheses ID
54972
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1