Detailansicht

Zur funktionalen Dimension der Sprachvariation im Ein-Personen-Stück "Der Herr Karl"
eine sozialhistorisch akzentuierte soziolinguistische Untersuchung
Mario Maierhofer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Manfred Glauninger
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.62276
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12287.36627.643270-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die funktionale Dimension der Variation der deutschen Sprache im Ein-Personen-Stück „Der Herr Karl“ unter besonderer Berücksichtigung des sozialhistorischen Kontextes auf Basis der soziolinguistischen Kontextualisierungs-theorie nach Gumperz und Auer. Dies erfolgt mithilfe ausgewählter Kontextualisierungshinweise. Es sind drei Gruppen von entsprechenden Hinweisen im Text ausgewählt worden, die Variation in Bezug auf „Dialekt“ und Standardsprache, die lexikalische Variation und nonverbale Signale wie Pausen. Die daraus resultierenden Kontextualisierungen werden unter Berücksichti-gung des historischen Kontextes gedeutet. In Bezug zum historischen Kontext der Nachkriegszeit in Österreich werden unterschiedliche thematische Bezüge herausgestrichen, welche aus den Kontextualisie-rungshinweisen resultieren. Unter der Betrachtung der Korrelation aller Hinweise im Text werden abgeleitete Handlungsabläufe skizziert und die dadurch hervorgerufenen Assoziationen gedeutet. Die Kontextualisierungen erfolgen hauptsächlich infolge the-matisch indizierter Schemata und gruppenspezifischer Rollenzuschreibungen aufgrund des situativen Code-Switching im Rahmen der Sprachvariation. Die Funktionen der Sprachvariation werden dabei im sozialen Kontext sichtbar und stellen einen wesentlichen Aspekt stereotypisierender Zuschreibungen dar. In Bezug zum historischen Kontext lässt sich interpretieren, dass die durch Rollenzuschreibungen erzeugten Kontextualisierungen im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit der österreichischen Geschichte sich vor allem aus den Handlungsabläufen der Verharmlosung, Hetze, Verschlagenheit und Heuchelei ergeben. Ein Bildanhang ist in dieser Arbeit vorhanden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Österreichische Geschichte Sprachvariation Kontext Kontextualisierung soziolinguistische Kontextualisierungstheorie sprachbasierte Indexikalität
Autor*innen
Mario Maierhofer
Haupttitel (Deutsch)
Zur funktionalen Dimension der Sprachvariation im Ein-Personen-Stück "Der Herr Karl"
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine sozialhistorisch akzentuierte soziolinguistische Untersuchung
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
109 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Manfred Glauninger
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.08 Semiotik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.18 Dialektologie ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.20 Soziolinguistik: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.25 Soziolinguistik: Sonstiges ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.69 Sprachwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC15755370
Utheses ID
55051
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1