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The western: an anti-feminist genre?
gender representations and relations in Quentin Tarantino's "Django unchained" (2012) and "The hateful eight" (2015)
Michelle Jacqueline Jeannette Schwaiger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Michael Draxlbauer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.62371
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12297.85341.354462-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In Zeiten, in denen eine geschlechtsspezifische Diskriminierung von Frauen in vielen Lebensbereichen noch immer besteht, müssen Frauenbewegungen und der Kampf um Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen unterstützt werden. Da Massenmedien und zeitgenössische visuelle Kultur stereotypische Geschlechterrollen weitgehend verfestigen, beschäftigt sich diese Diplomarbeit mit den filmischen Konventionen von Geschlechterdarstellungen und Geschlechterverhältnissen. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Abbildung von weiblichen Charakteren in Westernfilmen gelegt. Ziel dieser Arbeit ist zu untersuchen, wie sich die Darstellung von Frauen vom klassischen Westernfilmgenre zu Quentin Tarantino’s neo-Westernfilmen Django Unchained (2012) und The Hateful Eight (2015) verändert hat. Es wird angenommen, dass die geäußerte Kritik von feministischen Filmtheoretiker*innen eine Auswirkung auf die Abbildung von Frauen hat und dass sich die zwei zur Diskussion stehenden Westernfilme über genrespezifische Geschlechterkonstruktionen hinwegsetzen. Bezugnehmend auf die feministische Filmwissenschaft und auf das Westerngenre zeigen die deskriptiven und die vergleichenden Filmanalysen der vorhandenen Männer- und Frauenrollen, dass traditionelle Genrekonventionen weiblicher Repräsentation in beiden Filmen weiterhin vorherrschend sind. Somit bestätigen sich die genannten Annahmen nicht, da die zwei Filme patriarchale Machtstrukturen abbilden und Männlichkeit privilegieren. Nachdem Statistiken gezeigt haben, dass Filmproduktionen unter einer höheren Beteiligung von Frauen vielfältigere Frauenrollen auf den Bildschirmen fördern, würde eine Reformierung der Filmindustrie und ihrer Einstellungsverfahren eine mögliche Lösung darstellen, um eine Geschlechtergleichstellung im Film und in der Gesellschaft zu bewirken.
Abstract
(Englisch)
In times of still existing gender-based discrimination against women in numerous areas of life, feminist movements and fighting for equality between men and women need to be supported. Since mass media and contemporary visual culture reinforce stereotypical sex roles to a large extent, this diploma thesis is concerned with cinematic conventions of gender representations and relations. Thereby, the emphasis is placed on the depiction of female characters in Western films. The purpose of this paper is to examine how the representation of women has changed from the classic Western film genre to neo-Western films, regarding Quentin Tarantino’s Django Unchained (2012) and The Hateful Eight (2015). It is assumed that the voiced critique by feminist film theorists affect women’s depiction on-screen and that the two neo-Westerns under consideration defy genre-specific gender constructions. With reference to feminist film studies and the Western genre, the descriptive and comparative film analyses of the available roles for men and women show that traditional generic conventions of female representation are still prevalent in both films. Thus, the stated assumptions prove false as the two films depict patriarchal power structures and privilege masculinity. Since statistics have shown that movie productions with a higher involvement of women promote more diverse female roles on-screen, reforming the film industry and its hiring procedures would provide a possible solution to effect gender equality in film and in society.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Western Film Genre Quentin Tarantino Django Unchained The Hateful Eight Feminism Feminist Film Theory Female Representation Gender Roles
Schlagwörter
(Deutsch)
Western Filmgenre Quentin Tarantino Django Unchained The Hateful Eight Feminismus Feministische Filmtheorie weibliche Repräsentation Geschlechterrollen
Autor*innen
Michelle Jacqueline Jeannette Schwaiger
Haupttitel (Englisch)
The western: an anti-feminist genre?
Hauptuntertitel (Englisch)
gender representations and relations in Quentin Tarantino's "Django unchained" (2012) and "The hateful eight" (2015)
Paralleltitel (Deutsch)
Der Western: ein antifeministisches Genre?
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
91 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Michael Draxlbauer
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.00 Wissenschaft und Kultur allgemein: Allgemeines ,
24 Theater, Film, Musik > 24.32 Filmgeschichte ,
24 Theater, Film, Musik > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten
AC Nummer
AC16115898
Utheses ID
55133
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1