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Stereotypisierung in Boulevard- und Qualitätsmedien
die mediale Repräsentation von race und gender im US-Vorwahlkampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama am Beispiel der Berichterstattung der "Neuen Kronen Zeitung" und des "Standards"
Veronika Schweigl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Susanne Kinnebrock
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6139
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29128.37926.425555-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Stereotypisierung von race und gender in Qualitäts- und Boulevardmedien. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass die zunehmende Boulevardisierung der politischen Berichterstattung zu einer verstärkten Stereotypisierung von Politikern und Politikerinnen führt. Durch Trivialisierung, Personalisierung und Emotionalisierung des Mediendiskurses rücken politische Sachthemen in den Hintergrund und begünstigen eine Personendarstellung anhand von stereotypen Eigenschaften und konventionellen Rollenbildern. Dieser Annahme steht jedoch Margreth Lünenborgs These gegenüber, die in der Boulevardisierung der Berichterstattung ein Potenzial erkennt, die gängige Geschlechterordnung zu durchbrechen. Sie geht davon aus, dass es durch die verstärkte Medienpräsenz von Frauen und das Aufgreifen neuer Themen zu einer Grenzverschiebung der traditionellen Geschlechterstrukturen kommt. Inwiefern die Boulevardisierung der Berichterstattung zu einer Verstärkung oder einem Durchbrechen von Geschlechterstereotypen beitragen kann und inwieweit dies auf ethnische Stereotype anwendbar ist, wurde am Beispiel des US-Vorwahlkampfes 2008 untersucht. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei die Frage: Wie unterscheiden sich Boulevard- und Qualitätsmedien in der Repräsentation von Ethnie und Geschlecht? Gibt es eine stereotype Darstellung von race und gender in der Berichterstattung über Hillary Clinton und Barack Obama im US-Vorwahlkampf 2008? Oder konnte infolge der Boulevardisierung der Medien eine Verringerung der stereotypen Darstellungen erreicht werden? Untersucht wurde diese Frage mittels einer vergleichenden Inhaltsanalyse der Berichterstattung über den US-Vorwahlkampf in der österreichischen Boulevardtageszeitung “Die Neue Kronen Zeitung“ und der österreichischen Qualitätstageszeitung „Der Standard“. Die Schwerpunkte der Untersuchung richteten sich auf eine Analyse der Medienpräsenz und der Personendarstellung sowie des Kontexts und der medialen Bewertung. Die Resultate der Untersuchung zeigen, dass die Boulevardisierung der politischen Berichterstattung zwar zu einer erhöhten Medienpräsenz von Frauen und zu einer Verschiebung der traditionellen Ordnung von race und gender führt. Ein Durchbrechen von ethnischen und geschlechtlichen Stereotypen wurde jedoch durch die Boulevardisierung des Mediendiskurses kaum beobachtet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Stereotypisierung race gender Boulevardisierung
Autor*innen
Veronika Schweigl
Haupttitel (Deutsch)
Stereotypisierung in Boulevard- und Qualitätsmedien
Hauptuntertitel (Deutsch)
die mediale Repräsentation von race und gender im US-Vorwahlkampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama am Beispiel der Berichterstattung der "Neuen Kronen Zeitung" und des "Standards"
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
III, 170 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Susanne Kinnebrock
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC08144048
Utheses ID
5517
Studienkennzahl
UA | 301 | 295 | |
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