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(Ohn-)Macht der Nationalrätinnen
Ursachen der medialen Unterrepräsentation von Politikerinnen
Ulrike Klima
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johanna Dorer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6141
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29600.92156.348463-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In „(Ohn-)Macht der Nationalrätinnen – Ursachen der medialen Unterrepräsentation von Politikerinnen“ wird der Zusammenhang zwischen traditionellen Rollenbildern, Geschlechterkonstruktionen und politischer Berichterstattung sowie Rezeptionsverhalten und der Unterrepräsentation von Politikerinnen hergestellt und erläutert. Als österreichische politische Bezugsgröße wird der Österreichische Nationalrat herangezogen. Politische Parteienstrukturen inklusiver Frauenanteil, Rekrutierungsmechanismen und Zuordnung der Themen innerhalb der Parlamentarischen Fraktionen sowie die Frage nach der Bedeutung von gender-mainstreaming in den Klubs können zu den primären Ursachen der Unterrepräsentation gezählt werden. Die Ausarbeitung der politischen Strukturen führen über die Themenzuordnung innerhalb der Parlamentsklubs mittels Bereichssprecher/innen zu den Zusammenhängen politischer Strukturen und Medien. Auch in diesem scheinen Stereotype Rollenbilder hergestellt bzw. erhalten zu werden. Nonverbale Kommunikation ist spielt vor allem in Bezug auf Politikerinnen eine wesentliche Rolle. Im Zuge der Aufarbeitung der politischen Berichterstattung wird der Zusammenhang zwischen der Themenzuordnung in den Nationalratsfraktionen und der Medienpräsenz bewusst. Sind die Bereichssprecher/innen in den entsprechenden „hard news“/harten Themen oder „soft news“/weichen Themen verankert, zeigt sich in den Ausführungen zur Politischen Berichterstattung anhand ausführlicher Tabellen die Themenkonzentration entsprechend männlich oder weiblich codierter Gesellschaftsbereiche. So sind Politiker hauptsächlich in Themen wie Verkehr, Wirtschaft, Finanzen etc. präsent und Frauen vordergründig den Frauen- und Familienthemen zugeordnet. Hindernisse im Medienalltag von Politikerinnen sind weitere Ursachen, die in Folge zur medialen Unterrepräsentation führen können. Dazu zählen ungleiche Präsenz von Politiker/innen bei Redezeiten, Maskuline Selbstverständigung im Wahlkampf sowie die Überalterung des politischen Begriffs und medialen Perspektiven wie z. B. auch die reduzierte Form der Kommunikation, Trivialisierung, „Unsichtbarkeit“ und „Nicht-Existenz“, Öffentlich ist männlich – Privat ist weiblich. Eine wesentliche Ursache scheint in verzerrten Mediennutzer/innenbefunden verborgen zu sein. In diesem Kapitel geht es konkret darum, die Ergebnisse der Studien anzuführen um eine Änderung des Blickwinkels anzuregen. Hier wird in erster Linie darauf abgezielt, die duale Konzeption ebenso zu hinterfragen wie Betriebsblindheit, Stereotype in der Medienrezeption etc. Es lässt sich ein direkter Zusammenhang zwischen traditionell gesellschaftlicher Einstellungen, der politischen Präsenz – medial wie institutionell - und der Macht der Medien herstellen. Insofern ist es wichtig, im Nationalrat an der politischen Gleichstellung vehement weiterzuarbeiten um die mediale Präsenz von Nationalrätinnen real zu verbessern.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Politik Gender Frauen Nationalrat Medien Unterrepräsentation politische Berichterstattung
Autor*innen
Ulrike Klima
Haupttitel (Deutsch)
(Ohn-)Macht der Nationalrätinnen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ursachen der medialen Unterrepräsentation von Politikerinnen
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
108 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johanna Dorer
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
89 Politologie > 89.56 Politische Kommunikation ,
89 Politologie > 89.60 Politische Organisationen: Allgemeines
AC Nummer
AC07774719
Utheses ID
5519
Studienkennzahl
UA | 301 | 300 | |
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