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Differenzierung und individuelle Förderung von QuereinsteigerInnen in der Deutschförderklasse durch den Einsatz von offenem Lernen und der Berücksichtigung ihres Vorwissens
Melanie Huber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für LehrerInnenbildung
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung
Betreuer*in
Hannes Schweiger
DOI
10.25365/thesis.62515
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10773.80453.884865-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Schuljahr 2018/19 wurden Deutschförderklassen und -kurse in Österreich eingeführt. Diese Deutschförderklassen gibt es sowohl in Volksschulen als auch in Neuen Mittelschulen , diese Arbeit bezieht sich auf den NMS-Bereich. In diesem sitzen SchülerInnen zwischen 10 und 14 Jahren gemeinsam in einer Klasse, welche die verschiedensten Sprachen sprechen. Ihre Gemeinsamkeit liegt darin, dass sie nicht ausreichend Deutsch sprechen, um dem Unterricht in einer Regelklasse folgen zu können. In dieser Masterarbeit geht es speziell um eine Deutschförderklasse in einer NMS, Deutschförderkurse werden nicht genauer behandelt. Meine Überlegungen zu diesem Thema stammen aus meiner eigenen Erfahrung als Lehrperson, welche ihren ersten Dienstvertrag als Quereinsteigerin im Februar 2019 mit 20 Stunden in der Deutschförderklasse abschloss. In Deutschförderklassen begegnet man, aufgrund des Alters und der verschiedene Sprachen, einer sehr großen Heterogenität, mit welcher umgegangen werden muss. Dies brachte mich dazu, zu überlegen, wie es möglich werden kann, dass die SchülerInnen von diesem Modell wirklich profitieren können.
Diese Masterarbeit gliedert sich in zwei Teile, einen theoretischen und einen empirischen Teil. Im Theorieteil geht es um Deutschförderklassen allgemein, die Beschreibung von Differenzierung, Individualisierung und offenem Lernen, wie auch um Faktoren, die den Zweitspracherwerb beeinflussen. Es werden auch Erfahrungsberichte und Schwierigkeiten besprochen, die es im Bezug auf das neue Modell der Deutschförderklassen gibt. Ein weiterer wichtiger Punkt sind auch die Heterogenität bzw. Diversität der Lerngruppe und Möglichkeiten, wie damit umgegangen werden kann. Im zweiten Teil handelt es sich um eine empirische Forschung. Diese setzt sich aus einem qualitativen und einem quantitativen Teil zusammen. Der qualitative Teil bezieht sich auf eine Unterrichtsbeobachtung der Lehrperson selbst, in Form einer Aktionsforschung. Im quantitativen Teil werden die SchülerInnen wöchentlich getestet und es wird überprüft, ob individuelle Lernfortschritte im Vergleich zur Vorwoche erkennbar sind. Diese Fortschritte sollen sich durch einen offenen und differenzierten Unterricht ergeben, der im Lauf der Woche statt findet. --- [Die Printversion enthält eine DVD-Beilage]
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Individualisierung Differenzierung offenes Lernen Deutschförderklasse
Autor*innen
Melanie Huber
Haupttitel (Deutsch)
Differenzierung und individuelle Förderung von QuereinsteigerInnen in der Deutschförderklasse durch den Einsatz von offenem Lernen und der Berücksichtigung ihres Vorwissens
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
128 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hannes Schweiger
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.03 Methoden und Techniken der Pädagogik
AC Nummer
AC15643550
Utheses ID
55255
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 511 |
