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Die österreichischen Medien und die Verbreitung von Falschmeldungen
Regelungen und Strategien zur Verhinderung der Verbreitung von Falschinformationen
Carina Pfaffstetter
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Katharine Sarikakis
DOI
10.25365/thesis.62567
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16287.24320.588967-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Journalistische Medien sind für die Demokratie unverzichtbar. Sie tragen zur Informiertheit der Bürger sowie zur politischen Bildung bei, welche den Grundstein für die Demokratie bilden. Desinformation beeinträchtigt nun das Vertrauen in genau diese Institutionen. Sie schadet Demokratien, da Bürger keine rationalen, auf Fakten und ihrer eigenen Meinung basierenden Entscheidungen mehr treffen können.
Diese Forschungsarbeit beschäftigte sich daher mit der Auseinandersetzung der österreichischen Medien mit dem Thema „Desinformation“, „Falschnachrichten“ sowie deren Verbreitung, Folgen und mögliche zukünftige Strategien, um die Verbreitung dessen zu verhindern. Anhand einer Literaturrecherche sowie Experteninterviews mit österreichischen RedakteurInnen wird in dieser Arbeit ein Überblick darüber gegeben, welche gesetzlichen und ethischen Vorgaben es in Bezug auf die Verbreitung von Desinformation gibt, welche Strategien Medien verfolgen um Desinformation einzudämmen und was gemacht werden kann, um die zukünftige Arbeit der RedakteurInnen in Bezug auf die Prüfung von Informationen zu erleichtern.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten den Umgang der österreichischen Medien mit Desinformation als durchwegs gut einschätzen. Trotzdem wurden wichtige Strategien erarbeitet, um für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein:
Zukünftig sind mehr interne Vorgaben in Bezug auf den Check von Informationen notwendig.
Es braucht außerdem eine geeignete Faktencheck-Abteilung in den Redaktionen, welche sich ausschließlich auf die Prüfung von Fakten spezialisiert.
Drittens, gilt es weitere Maßnahmen zur Förderung der Recherche umzusetzen, da eine solide Recherche das beste Gegenmittel für Falschnachrichten darstellt.
Weiters, ist ein offener Umgang mit eigenen Fehlern sowie die öffentliche Kritik an Fehler anderer notwendig.
Zusätzlich wird zukünftig eine weitere Auseinandersetzung mit Medienbildung in Schulen notwendig sein, damit auch von RezipientInnen-Seite aus eine Verantwortung zu diesem Thema übernommen werden kann.
Abstract
(Englisch)
Journalistic media are indispensable for democracy. They contribute to the awareness of citizens as well as to political education, which form the cornerstone for democracy. However, Disinformation affects the trust in precisely these institutions. It harms democracies since citizens can no longer make rational decisions based on facts and their own opinions.
This Master thesis therefore focused on the Austrian media´s confrontation with the topic of “disinformation”, “fake news” as well as their dissemination, consequences and possible future strategies to prevent it’s spread. On the basis of a literature research and expert interviews with Austrian editors, this work provides an overview of the legal and ethical requirements regarding the dissemination of disinformation, the strategies that media persue to curb disinformation and what can be done to support the future work of editors regarding the examination of information.
The results show that the interviewed experts assess the Austrian media's handling of disinformation as consistently good. Nevertheless, to be prepared for future challenges important strategies were developed:
In the future, more internal guidelines regarding the check of information will be necessary.
In addition, a suitable fact-check department in the editorial offices, which specialises exclusively in checking facts, is needed.
Thirdly, further measures must be implemented to promote research, since a solid research is the best counteragent to false news.
Furthermore, an open handling of one's own mistakes as well as public criticism of the mistakes of others are necessary.
In addition, a further examination of media education in schools will be necessary in the future, so that the recipients can also take on responsibility for this topic.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Desinformation Falschinformationen Falschnachrichten Fake News Medien
Autor*innen
Carina Pfaffstetter
Haupttitel (Deutsch)
Die österreichischen Medien und die Verbreitung von Falschmeldungen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Regelungen und Strategien zur Verhinderung der Verbreitung von Falschinformationen
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
150 Seiten : Illustrationen, Diagramm
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Katharine Sarikakis
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines
AC Nummer
AC15679365
Utheses ID
55295
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
