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Kollegiales Feedback in der Schule
Katharina Maria Reiter
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Susanne Schwab
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.62572
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16289.19955.821867-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Durch die immer mehr ins Zentrum rückende Forderung nach "guter Bildung", befassen sich WissenschaftlerInnen wie Köller (2007) oder Rolff (2016) mit Qualitätssicherungsinstrumenten von Schulen. Dabei wurde speziell die Methode des kollegialen Feedbacks als qualitätsentwickelnde Fortbildungsmethode in den Fokus gerückt. Obwohl der Kooperation von Lehrpersonen einen großen Mehrwert für die Schulqualität zugeschrieben wird, scheint es in der Praxis selten ausgeübt zu werden (vgl. Kwakman 2003, Steinert et al. 2006). Diese Arbeit versucht herauszufinden, wie Lehrpersonen in der Schule kollegiales Feedback durchführen, welcher Fokus dabei gewählt wird und welche Rahmenbedingungen sie dazu benötigen. Weiters wird nach dem empirischen Versuch untersucht, ob daraus ein Mehrwert für die Lehrperson und ihren Unterricht entstehen kann. In der Arbeit werden zuerst Unterrichtsbeobachtungen mit den teilnehmenden ProbandInnen durchgeführt und anschließend daran Feedbackgespräche abgehalten. Nach einem zeitlichen Abstand wurden Leitfadeninterviews realisiert. Durch den explorativen Charakter der Studie besteht kein Anspruch auf Repräsentativität. Während der Beobachtungen lag der Fokus unter anderem auf dem Unterricht mit seiner Organisation, dem Umgang von Lehrpersonen und SchülerInnen und auch auf dem Aussprechen von Kritik. Weiters wurde von den Lehrpersonen genannt, neue Inputs für ihren Unterricht erlangt zu haben, ein neu entstandenes Teamgefühl und auch mehr Selbstsicherheit erlangt zu haben. Der respektvolle Umgang miteinander und eine wertschätzende Atmosphäre wurden als Voraussetzung für die Durchführung angeführt. Ebenso wurde seitens der Lehrpersonen von bisherigen Erfahrungen mit Feedback berichtet, diese fanden jedoch häufig in einem hierarchisch ungleichen Verhältnis statt oder waren von Angst und Neid geprägt. Durch diese negativen Erfahrungen kann eine Abneigung gegenüber kollegialer Zusammenarbeit angenommen werden, was die in der Literatur beschriebene Theorie-Praxis-Problematik bestätigen würde (vgl. Gräsel et al. 2006).
Abstract
(Englisch)
The growing demand for “good education” has lead researchers like Köller (2007) or Rolff (2016) to investigate quality control measures at schools. The collegial feedback method, in particular, has entered the spotlight as a quality-enhancing continuing training for teachers. However, despite the ascribed value of cooperation among teachers for school quality, collegial feedback seems to lack frequent practical application (cf. Kwakman 2003; Steinert et al. 2006). This thesis aims at discovering the ways collegial feedback is carried out by teachers, which aspects are being focused on during the process, and which prerequisites are to be fulfilled. Furthermore, the empirical study is followed by an examination of possible added value of collegial feedback for teachers and their teaching in class. As a first step in this study, observations in class are conducted together with the participating test subjects. Subsequently, feedback sessions are held. After a certain period of time, the investigation is completed by guided interviews. Due to its exploratory character, the study is not representative. During the observational phase, teaching itself was at the centre of attention, including how it was organised, how teachers and pupils interacted, and how criticism was communicated. Teachers also reported having received new input for their own teaching, as well as gained a sense of team orientation and increased self-confidence. Described prerequisites for collegial feedback comprised respectful interaction and an appreciative environment. The test subjects furthermore recounted their previous experiences with feedback, which often took place in asymmetrical hierarchical constellations or under the influence of fear and envy. These negative experiences may provide reasons to assume the teachers’ reluctance towards cooperation among colleagues, possibly validating the gap between theory and practice previously proposed by researchers of the field (cf. Gräsel et al. 2006).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Schule Feedback
Autor*innen
Katharina Maria Reiter
Haupttitel (Deutsch)
Kollegiales Feedback in der Schule
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
iv, 140 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Susanne Schwab
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.03 Methoden und Techniken der Pädagogik ,
81 Bildungswesen > 81.92 Berufliche Weiterbildung
AC Nummer
AC15698584
Utheses ID
55300
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1