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Die aktuelle Befindlichkeit als Beweggrund der sexuellen Initiative bei Frauen und Männern in heterosexuellen Partnerschaften
Nadia Al-Shanaq
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Urs Nater
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.62650
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16298.71225.576670-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Einleitung: Vergangene Studien konnten sowohl einen positiven als auch einen negativen Einfluss der sexuellen Aktivität auf die Befindlichkeit nachweisen. Ebenso zeigen sich hinsichtlich des Einflusses der Befindlichkeit auf die sexuelle Aktivität widersprüchliche Ergebnisse: Positives, negatives und neutrales Befinden sind mit der Vorhersage von sexuellen Aktivitäten assoziiert. Ein auf die sexuelle Aktivität einflussnehmender Handlungsprozess ist die sexuelle Initiative, die in diesem Zusammenhang bisher jedoch kaum berücksichtigt wurde. Die Analyse der sexuellen Initiative statt der allgemeinen Betrachtung der sexuellen Aktivität, soll unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede zur Klärung der heterogenen Ergebnislage dienen. Methode: Die gesunde, seit mindestens einem Jahr in heterosexueller Partnerschaft lebende Stichprobe (n1 = 30; Alter: M = 24.3, SD = 2.58) führte ein 14-tägiges ambulantes Assessment mit sieben täglichen Messzeitpunkten durch. Die Befindlichkeit zum Messzeitpunkt vor und nach der sexuellen Aktivität wurde mit der sexuellen Initiative in Beziehung gesetzt. Ergebnisse: Die Art der sexuellen Initiative unterscheidet sich signifikant nach dem Geschlecht. Für diesen Unterschied ist die größere Masturbationshäufigkeit seitens männlicher Teilnehmer ausschlaggebend. Von welcher Person die Initiative ausging konnte weder bei Männern noch bei Frauen durch die Befindlichkeit zum Messzeitpunkt vor der Aktivität vorausgesagt werden. Zudem hat die Art der Initiative keinen Einfluss auf die Veränderung der Befindlichkeit im Anschluss einer Aktivität. Schlussfolgerungen: Die sexuelle Initiative steht in keiner statistisch bedeutsamen Interaktion mit der aktuellen Befindlichkeit von Frauen und Männern. Dennoch regt diese Arbeit dazu an, ebenjene als bisher vernachlässigtes Teilkonstrukt der Sexualität zukünftig zu untersuchen, um die mit sexuellen Aktivitäten in Zusammenhang stehenden Beweggründe zu erforschen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sexualität sexuelle Aktivität partnerschaftliche Sexualität Befinden Befindlichkeit sexuelle Initiative sexuelle Compliance
Autor*innen
Nadia Al-Shanaq
Haupttitel (Deutsch)
Die aktuelle Befindlichkeit als Beweggrund der sexuellen Initiative bei Frauen und Männern in heterosexuellen Partnerschaften
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
101 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Urs Nater
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.57 Erwachsenenpsychologie ,
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie ,
77 Psychologie > 77.85 Sexualpsychologie
AC Nummer
AC16099015
Utheses ID
55365
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1