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Postdictive situation
the preference for a reduction of the latter and effects on affective states
Ilke Akin Kilicarslan
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Erich Kirchler
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12287.61149.997574-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Frühere Untersuchungen haben bestätigt, dass Menschen lieber auf prädiktive Wetten setzen, bei denen ein Ergebnis vorhergesagt werden muss, als auf Wetten, deren Ergebnisse bereits geklärt, aber noch nicht bekannt gegeben wurden (postdiktiv). Dies ist auf den ersten Blick nicht logisch, da sich beide Wetten in der Wahrscheinlichkeit nicht unterscheiden. Ein Grund für dieses Verhalten ist, dass Menschen negativere affektive Zustände zeigen würden, wenn sie bei einer postdiktiven Wette verlieren würden. Um diese Aussage quantitativ zu bestätigen, wurde in Studie 1 ein 2x2-Design (N = 499) verwendet, um ein hypothetisches postdiktives Bewerbungsszenario zu erstellen, anhand derer die Teilnehmer ihre 7 affektiven Zustände bewerten mussten. Es wurde vorausgesagt, dass die Teilnehmer in einer postdiktiven Situation im Vergleich zu einer prädiktiven Situation signifikant mehr negative und weniger positive affektive Zustände aufweisen würden. Es wurde für die Analyse die faktorielle ANOVA benutzt. Die Hypothese konnte nicht bestätigt werden. Design und Rekrutierungsmethode der Teilnehmer spielten wahrscheinlich eine Rolle für das Ergebnis. Studie 2 sollte bestätigen, dass die Teilnehmer kürzere postdiktive Situationen bevorzugen, da die Forschung darauf hinweist, dass die Menschen letztere als unangenehm empfinden (N = 496). Sechs Gruppen wurden mit einer unterschiedlichen Paarkombination eines Szenarios gebildet, wobei sich jedes Szenario in der Länge des Zeitintervalls der postdiktive Situation unterscheidet. Es wurde vorausgesagt, dass eine signifikante Mehrheit der Teilnehmer das Szenario mit der kürzesten postdiktiven Situation wählen würde. Die binomiale logistische Regression wurde für die Analyse benutzt. Die Hypothesen konnte nicht bestätigt werden. Auch hier spielten Design und Rekrutierungsmethode der Teilnehmer wahrscheinlich eine Rolle.
Abstract
(Englisch)
Prior research has confirmed that people prefer betting on predictive bets in which one has to predict an outcome rather than on bets of which outcomes have been already resolved though not revealed yet (postdictive). This is not logical at the first sight, because both bets do not differ in probability. One reason behind this behavior is that people would show more nega-tive affective states (AS) when they would lose on a postdictive bet. To confirm this statement quantitatively, in Study 1 a 2x2 design was used (N=499) to create a hypothetical postdictive job application scenario, on which the participants had to rate their 7 affective states. It was predict-ed that participants would show significantly more negative affective states and less positive affective states in a postdictive situation compared to a predictive situation. Factorial ANOVA was used for the analysis. The hypothesis could not be confirmed. Design and participant recruit-ing method probably played a role in the results. Study 2 aimed to confirm that participants pre-fer shorter postdictive situations because research suggests that people perceived the latter as uncomfortable (N=496). Six groups were formed with a different pair combination of a scenario, each scenario differing in length of time interval in a postdictive situation. It was predicted that a significant majority of participants would choose the scenario with the shortest postdictive situa-tion. A binomial logistic regression was used for the analysis. The hypotheses could not be con-firmed. Again, design and participant recruiting method probably played a role in the results.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
prediction postdiction affective states outcome resolution ambiguity aver-sion uncertainty risk communication stress
Schlagwörter
(Deutsch)
Prädiktion Vorhersage Nachsage Postdiktion Affektiver Zustand Unsicherheit Risiko Kommunikation Stress
Autor*innen
Ilke Akin Kilicarslan
Haupttitel (Englisch)
Postdictive situation
Hauptuntertitel (Englisch)
the preference for a reduction of the latter and effects on affective states
Paralleltitel (Deutsch)
Postdiktive Situation : die Bevorzugung einer Verkürzung des Letzteren und Effekte auf affektive Zustände
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
76 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Erich Kirchler
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC16121692
Utheses ID
55436
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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