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40 years of female political leaders in Europe
media coverage of female political leaders from Margaret Thatcher to Angela Merkel up to Ursula von der Leyen
Karolina Mirbach
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Interdisziplinäres Masterstudium Zeitgeschichte und Medien
Betreuer*in
Petra Herczeg
Mitbetreuer*in
Krisztina Rozgonyi
DOI
10.25365/thesis.62778
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16299.08014.617364-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit wurde anlässlich des 40. Jahrestags weiblicher politischer
Führungspersonen in Europa geschrieben, als Ursula von der Leyen, 40 Jahre nach der
Ernennung von Margret Thatcher zur Premierministerin des Vereinigten Königreichs, zur
ersten weiblichen Präsidentin der Europäischen Kommission wurde. Diese Arbeit zeigt,
ob und wie sich die Medienberichterstattung sowie der Media Bias gegenüber weiblichen
politischen Führungspersönlichkeiten in diesem Zeitraum verändert hat.
Daher enthält diese Arbeit eine Analyse der Medienberichterstattung über Margaret
Thatcher, die 1979 als erste europäische Frau Regierungschefin wurde, Angela Merkel,
die erste deutsche Bundeskanzlerin, und Ursula von der Leyen, die erste Präsidentin der
EU Kommission, das neuste Beispiel einer weiblichen politischen Führerin. Die Analyse
stellt die Frauen in eine historische, grenz- und ebenenübergreifende Perspektive.
40 Jahre liegen zwischen Thatcher und von der Leyen, daher war das Ziel dieser
Masterarbeit, zu untersuchen, ob sich die Medienberichterstattung über weibliche
Politikerinnen in diesem Zeitraum verändert hat und wenn ja, auf welche Weise.
Um diese Analyse durchzuführen, wurde in dieser Arbeit eine qualitative Inhaltsanalyse
mit zwei verschiedenen Säulen durchgeführt. Die erste Säule beinhaltete die
feministische Theorie der Gendered Mediation, die erklärt, wie Politikerinnen anders als
ihre männlichen Kollegen dargestellt werden. Die zweite Säule beinhaltete eine
Kommunikationstheorie und untersuchte den Media Bias und den systematischen
Gebrauch von Stereotypen, die für Politikerinnen verwendet werden.
Die Forschung enthüllte, dass weibliche politische Führungspersonen heute, nach wie vor,
mit Gendered Mediation und einem Media Bias konfrontiert sind, dass jedoch das
Ausmaß der Gendered Mediation und der Geschlechterstereotypen abgenommen hat,
während sich einige Aspekte in sich verändert haben. Die Ergebnisse zeigten auch, dass
der Media Bias gegenüber jeder der drei Politikerinnen vor ihrem Amtsantritt höher war
und nach ihrer Amtsübernahme abnahm. Insgesamt dient dieses Papier als ein erster
Gradmesser für die Entwicklung der Medienberichterstattung über weibliche politische
Führerinnen in Europa.
Abstract
(Englisch)
This master this was written on the occasion of the 40th anniversary of female political
leaders in Europe as Ursula von der Leyen became the first female president of the
European Commission 40 years after Margret Thatcher became prime minister of the UK.
This thesis shows whether and how the media coverage as well as the media bias towards
female political leaders has changed within that time frame.
To analyse several female political leaders in Europe, who were the first female to govern,
this paper includes an analysis of the media coverage of Margaret Thatcher, the first ever
European woman to become head of government in 1979, Angela Merkel, the first female
German chancellor, and Ursula von der Leyen, the first female president of the European
Commission, the most recent example of a female political leader. The paper puts them
in a historical, cross-border and cross-level perspective.
In order to conduct this analysis, this thesis has employed a qualitative content analysis
including two different pillars. The first pillar included the feminist theory of gendered
mediation, explaining how female politicians are portrayed in a different way to their
male colleagues. The second pillar included a communication theory and examined the
media bias and the systemic use of stereotypes used for female politicians.
The research unveiled that female political leaders still face gendered mediation and a
media bias today, however the amount gendered mediation and gender stereotypes has in
fact decreased, while some aspects in itself have changed. The results also showed that
the media bias towards each of the three female leaders was higher before they assumed
office and decreased once they were in office. In total, this paper serves as a first indicator
of the development of the media coverage of female political leaders in Europe.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
female political leaders gendered mediation media bias gender stereotypes media coverage
Schlagwörter
(Deutsch)
Weibliche politische Führungspersonen Mediale Vorgeingenommenheit Medienberichtersattung Stereotypen
Autor*innen
Karolina Mirbach
Haupttitel (Englisch)
40 years of female political leaders in Europe
Hauptuntertitel (Englisch)
media coverage of female political leaders from Margaret Thatcher to Angela Merkel up to Ursula von der Leyen
Paralleltitel (Deutsch)
40 Jahre weibliche politische Führungspersönlichkeiten in Europa: die Medienberichterstattung von Margaret Thatcher, über Angela Merkel bis zu Ursula von der Leyen
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
viii, 108 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Petra Herczeg
Klassifikationen
AC Nummer
AC16127252
Utheses ID
55488
Studienkennzahl
UA | 066 | 665 | |
