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Sexuelle Gewalt: eine religionspädagogische Perspektive
Implikationen infolge einer Analyse der katholischen Sexuallehre
Johannes Brunner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Religionspädagogik
Betreuer*in
Andrea Lehner-Hartmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.62835
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16284.78607.364971-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Debatte rund um sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche wurde immer wieder negativ auf die vertretene Sexuallehre hingewiesen. Infolge einer Analyse der aktuellen katholischen Sexuallehre, welche unter Rückgriff auf aktuelle Studien zu sexueller Gewalt (in der katholischen Kirche) und analog zum sogenannten Drei-Perspektiven-Modell durchgeführt worden war, konnten klare (Risiko-)Faktoren benannt werden, welche sexuelle Gewalt begünstigen. Obgleich kein monokausaler Zusammenhang festgehalten werden kann, bieten diese Analyseergebnisse dennoch wichtige religionspädagogische Implikationen. Aus diesen Implikationen konnte eine Haltung abgeleitet werden, welche die Planung und Durchführung religiöser Bildungsprozesse grundlegend durchdringen soll, um einer gewaltsensiblen Theologie gerecht zu werden. Dadurch soll LeiterInnen dieser Bildungsprozesse eine praktische Orientierungshilfe geboten werden, welche die Handlungsressourcen der Betroffenen und des Umfelds – bei gleichzeitiger Einschränkung der Spielräume der TäterInnen – vergrößert. Jene Haltung soll ermöglichen, selbst dann einen dauerhaften und präventiven Beitrag leisten zu können, wenn sexuelle Gewalt nicht direkt thematisiert wird bzw. werden kann.
Abstract
(Englisch)
In the context of the debate about sexual violence in the Catholic Church, the represented sexual doctrine has often been subject of discussion. Based on an analysis of the current Catholic sexual teaching – which was carried out with reference to current studies on sexual violence (in the Catholic Church) and analogous to the so called ‚three-perspective-model‘ – it was possible to identify clear risk factors, which favor sexual violence. Even though a monocausal relation can‘t be claimed, these results still offer important implications for religious education. Due to these implications an attitude has been developed, which should generally influence the planning and implementation of religious education processes, in order to provide an adequate theology. In this way this study offers a practical orientation that increases the resources of victims and their environment while at the same time, limiting the acting possibilities of the perpetrators. This approach should make it possible to provide a constant, preventive contribution, even when sexual violence is not or cannot be directly discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
religious education sexual teaching sex moral ethic sexual violence abuse gender homosexuality celibacy catholic church risk factors preventiv
Schlagwörter
(Deutsch)
Religionspädagogik sexuelle Gewalt sexueller Missbrauch sexuelle Ausbeutung Missbrauchskandal Sexuallehre Sexualethik katholische Kirche Macht Gender Geschlechterrollen Risikofaktoren Sexualität Selbstbestimmung positive Prävention Traumapädagogik religiöse Bildungsprozesse
Autor*innen
Johannes Brunner
Haupttitel (Deutsch)
Sexuelle Gewalt: eine religionspädagogische Perspektive
Hauptuntertitel (Deutsch)
Implikationen infolge einer Analyse der katholischen Sexuallehre
Paralleltitel (Englisch)
Sexual violence: implications for religious education
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
121 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Lehner-Hartmann
Klassifikationen
11 Theologie > 11.62 Christliche Ethik ,
11 Theologie > 11.70 Praktische Theologie: Allgemeines ,
11 Theologie > 11.77 Religionspädagogik
AC Nummer
AC15750933
Utheses ID
55540
Studienkennzahl
UA | 066 | 796 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1