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Vom Buch zum Film
autobiographische Referenzen in Pedro Almodóvars "Todo sobre mi madre" und "La mala educación"
Claudia Böcklinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Kathrin Sartingen
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.6182
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30455.02442.909264-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Spanier Pedro Almodóvar zählt spätestens seit dem Gewinn des Oscars zu den wichtigsten internationalen Filmemachern. Dabei ist Almodóvar als Autor für den Film als Gesamtwerk verantwortlich und zählt somit zu den Vertretern des Autorenkinos. Die Einbringung des Autors in seine Filme erfolgt dabei einerseits in visueller Hinsicht und andererseits in der Auswahl und Anordnung der Handlungsstränge und Figuren. Die Einschreibungen auf der zweiten Ebene wurden als autobiographische Referenzen bezeichnet, die in den beiden Filmen Todo sobre mi madre (1999) und La mala educación (2004) analysiert wurden. Bei der Untersuchung des Spielfilms Todo sobre mi madre wurde zunächst auf die Wichtigkeit der inter- und intramedialen Verweise hingewiesen. In der Folge wurden die starke Konzentration auf die Darstellung weiblicher Figuren, die auch schon im Titel angekündigt wird, sowie die Thematisierung der Transsexualität als autobiographische Referenzen identifiziert. Bei der Analyse des auf den ersten Blick am persönlichsten erscheinenden Films Almodóvars La mala eduación wurde zuerst auf das stilistische Merkmal des Films im Film mit dem Titel La Visita eingegangen, der unter anderem auf die Affinität des Autors zum Filmemachen verweist. Als autobiographische Verweise wurden die religiöse Erziehung im Klosterinternat und die damit verbundenen Erlebnisse interpretiert. Darüber hinaus spielen Teile der Handlung des Films während der Zeit der Movida Madrileña, in der Almodóvar künstlerisch sehr aktiv war. Eine weitere auffällige Parallele zum Leben des Autors ließ sich auch in der Hauptfigur Enrique entdecken, da dieser ebenfalls homosexuell ist und als Filmemacher sein Geld verdient. Die Analyse der autobiographischen Referenzen in Todo sobre mi madre und La mala educación ergab, dass Almodóvar in beiden Filmen gewisse Ereignisse, Charaktereigenschaften und Vorlieben in die fiktive Handlung miteinbindet, die einen eindeutigen Bezug zu seinem eigenen Leben erkennen lassen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Almodóvar Todo sobre mi madre La mala educación
Autor*innen
Claudia Böcklinger
Haupttitel (Deutsch)
Vom Buch zum Film
Hauptuntertitel (Deutsch)
autobiographische Referenzen in Pedro Almodóvars "Todo sobre mi madre" und "La mala educación"
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
140 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kathrin Sartingen
Klassifikation
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC07819734
Utheses ID
5556
Studienkennzahl
UA | 236 | 352 | |
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