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Konfokale Raman-Spektroskopie zur Evaluierung alltäglicher Hautschäden durch chemische und physikalische Behandlung in vitro
Matej Grgic
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Claudia Valenta
DOI
10.25365/thesis.62938
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16288.62495.780066-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Fokus dieser vorliegenden Arbeit war es Alltagsschädigungen der Haut möglichst realitätsnahe zu simulieren und durch biophysikalische Methoden sowie konfokaler Raman-Spektroskopie zu untersuchen. Dazu wurden Waschsubstanzen ausgewählt, die für jedermann leicht zugänglich sind. Diese waren destilliertes Wasser, verdünnter Alkohol, eine SLES-haltige Flüssigseife aus einer Drogerie, eine 15%ige SDS-Lösung (m/m) und eine 15%ige Lezithinlösung (m/m). Zuerst wurde an Schweineohren getestet und im Anschluss mit in vivo Versuchen verglichen.
Die Waschsubstanzen wurden mit zwei unterschiedlichen Methoden aufgetragen. Bei der ersten Methode wurden die Waschsubstanzen für maximal 60 Sekunden aufgetragen und danach unter laufendem Wasser entfernt. Bei der zweiten Methode wurden die Schweineohren bis zu 90 Minuten in der SDS-Lösung gebadet. Mittels Raman-Spektroskopie wurde dann die Eindringtiefe des SDS als Indikator für die Hautschädigung ermittelt.
In einem zweiten Versuchsaufbau wurde das Waschen mit der kurzfristigen Exposition mit einer vorherigen Rasur kombiniert und bei der langfristigen Exposition mit verschiedenen mechanischen Behandlungen wie Rasieren, Peeling und TapeStripping kombiniert.
Mit Messungen der Parameter pH-Wert, Feuchtigkeitsgehalt, TEWL und Permittivität wurde der Einfluss der chemischen und mechanischen Behandlungen auf die Haut bewertet. Mithilfe der Raman-Spektroskopie wurde zusätzlich ermittelt, inwiefern sich auch die Zusammensetzung der Hautkomponenten im Zuge der Behandlungen veränderte.
Die Versuche mit der kurzzeitigen Methode wurden in vivo an 3 Probanden wiederholt und mit den in vitro Ergebnissen verglichen. Allgemein zeigte sich, dass durch die kurzfristige Exposition die Haut kaum geschädigt wird, unabhängig von Waschsubstanz und mechanische Behandlung. Erst bei der langfristigen Exposition wurde eine Schädigung der Haut festgestellt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Waschen Rasur TEWL Raman-Spektroskopie SDS porzine Haut
Autor*innen
Matej Grgic
Haupttitel (Deutsch)
Konfokale Raman-Spektroskopie zur Evaluierung alltäglicher Hautschäden durch chemische und physikalische Behandlung in vitro
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
130 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Claudia Valenta
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC16138743
Utheses ID
55633
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
