Detailansicht
Bachtins Theorie der grotesken Körper und die indische Kunst
Julia Müller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft
Betreuer*in
Christine Ivanovic
DOI
10.25365/thesis.63056
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16284.71784.221752-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In seinen Arbeiten entwirft Mihail Bachtin seine Theorie der Groteske, in welcher er unter anderem die universale Bedeutung grotesker Körpermerkmale in Kunst und Literatur aus-führt. Dies Groteske ist eng mit einem karnevalesken Weltbild verknüpft, mit einem Ausbrechen aus dem Alltag und einer kurzzeitigen Befreiung von Autoritäten. Fraglich ist, ob diese seiner Ansicht nach universale Interpretation der Körper auch auf die Kunst anderer Kulturkreise angewandt werden kann. Diese Arbeit stellt den Versuch da, die hinduistische Kunst Indiens, welche die mittelalterliche Kunst in Europa stark beeinflusst hat, mit der Theorie Bachtins zu vereinen, sofern dies möglich ist. Anhand diverser Beispiele für groteske Körper in der hinduistischen Kunst werden das indische Verständnis und Bachtins Deutung miteinander verglichen, wobei durchaus einige Gemeinsamkeiten auftraten. Die Universalität konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, da der kulturelle Kontext ein völlig anderer ist. Anschließend wird untersucht, inwiefern das karnevalistische Weltbild, auf welches Bachtin seine Theorie stützt, noch heute im Karneval verschiedener Länder zu finden ist.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Bachtin Karneval indische Kunst Groteske Körper
Autor*innen
Julia Müller
Haupttitel (Deutsch)
Bachtins Theorie der grotesken Körper und die indische Kunst
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
110 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christine Ivanovic
AC Nummer
AC16141872
Utheses ID
55841
Studienkennzahl
UA | 066 | 870 | |
