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Antenatal corticosteroid treatment and other medications in patients with imminent preterm birth
Stella Hannah Landau
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Hanns Helmer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.63085
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16289.66133.408667-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Frühgeburten sind mit Komplikationen des Neugeborenen wie Atemnotsyndrom, Intraventrikuläre Blutung und Nekrotisierende Enterokolitis sowie einer erhöhten Mortalität verbunden. Deswegen versucht man mit präventiven Maßnahmen die Frühgeburt bestmöglich zu verhindern oder deren pathologische Konsequenzen zu reduzieren. Diese Präventionsmaßnahmen können in Primäre, Sekundäre und Tertiäre eingegliedert werden. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die verschiedenen eingesetzten Medikamente im Rahmen einer drohenden Frühgeburt zu präsentieren. Im Focus steht die Gabe der Glukokortikoide im Rahmen einer Induktion der Lungenreifung. Zum Einsatz kommen die synthetischen Glukokortikoide Betamethasone und Dexamethasone, die Aufgrund ihrer Planzentagängigkeit ausgewählt werden. Es werden 2x 12mg Betamethason im Abstand von 24h i.m. verabreicht. Alternativ, werden 4x 6 mg alle 12h Dexamethason gegeben. Das Timing der Applikation ist durchaus zu berücksichtigen. Es wird empfohlen die Therapie zwischen 24-34 Schwangerschaftswochen durchzuführen. Zu betonen ist, dass das „optimale Timing“ bislang noch unklar ist. Ausschlaggebend ist, dass die antenatale Gabe von Glukokortikoiden zu einer Reduktion der neonatalen Komplikationen führte und auch die kindliche Mortalitätsrate sank. Die Vorteile, die die Behandlung mit sich bringen, überwiegen den Risiken. Die Gabe von den Glukokortikoiden wird als Standardtherapie für Patienten bei drohender Frühgeburt gesehen. Darüber hinaus ist es aus pharmazeutischer Sicht interessant, die Applikation genauer zu betrachten. Die Dosierung wurde seit 1972 nicht geändert und es fehlen Daten von pharmakokinetischen Studien, die notwendig wären, um die Applikation zu verbessern. Durch die Verabreichung der Glukokortikoide direkt in die Muskulatur des Fötus war die Dauer der fötalen Glukokortikoid-Exposition kürzer und der alternative Weg ist mit einer Verringerung der möglichen Nebenwirkungen verbunden. Dies wurde in einem Tierexperiment gezeigt. Weitere Medikamente kommen als Tokolytikum zum Einsatz im Rahmen der Frühgeburt. Diese können die Schwangerschaft über 48h hinauszögern, um eine vollständige Behandlung mit Glucokortikoiden zu gewährleisten und den Transport zu einer neonatologischen Intensivstation sicherzustellen. Hoch dosiertes Magnesium-sulfat wird zur Neuroprotektion eingesetzt. Applikation von Antibiotika kommen nur im Falle eines frühen vorzeitigen Blasensprungs oder bei nachgewiesener Infektion im Bereich der Geburtswege in Frage.
Abstract
(Englisch)
Preterm births are associated with neonatal complications such as respiratory distress syndrome (RDS), intraventricular hemorrhage (IVH) and necrotizing enterocolitis (NEC). Therefore, preventive measures are taken to avoid premature birth as much as possible. These can be divided into primary, secondary and tertiary. The aim of this diploma thesis is to present the different drugs used in the context of an imminent premature birth. The focus is on antenatal corticosteroid treatment in the context of induction of lung maturation. Synthetic glucocorticoids, betamethasone and dexamethasone are used, which are selected on the basis of their ability to cross the placenta. 2x 12mg betamethasone are administered i.m at 24 h interval. Alternatively, 4x 6 mg dexamethasone are given every 12 h. The timing of the application must be taken into account. It is recommended to carry out the therapy between 24-34 weeks of pregnancy. It should be emphasized that the "optimal timing" is still unclear. The decisive factor is that the glucocorticoids led to a reduction in neonatal complications and also reduced the mortality rate. The benefits of the treatment outweigh the risks. The administration of glucocorticoids is seen as the standard therapy for patients at risk of preterm birth. In addition, from a pharmaceutical point of view it is interesting to take a closer look at the application. The dosage has not been changed since 1972 and there is a lack of data from pharmacokinetic studies that would be necessary to improve the application. By administering the glucocorticoids directly into the muscle of the fetus, the duration of the fetal exposure of glucocorticoids was shorter and the alternative route is associated with a reduction in potential side effects. This has been shown in an animal study. Other drugs are used as tocolytics in preterm delivery. These achieve to delay the pregnancy beyond 48h to ensure complete treatment with glucocorticoids and also to ensure transport to a neonatal intensive care unit. Magnesium sulphates are used for neuroprotection. Antibiotics can only be used in the case of PPROM.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
preterm birth antenatal corticosteroids tocolysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Frühgeburt pränatale Kortikosteroide Tokolyse
Autor*innen
Stella Hannah Landau
Haupttitel (Englisch)
Antenatal corticosteroid treatment and other medications in patients with imminent preterm birth
Paralleltitel (Deutsch)
Pränatale Kortikosteroid Behandlung und andere Medikamente bei Patienten mit drohender Frühgeburt
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
112 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Hanns Helmer
Klassifikation
44 Medizin > 44.38 Pharmakologie
AC Nummer
AC16067588
Utheses ID
55867
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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