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Potenziale der Direktvermarktung am Beispiel der LEADER-Region Mostlandl Hausruck
Marlene Lindenbauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geographie und Wirtschaftskunde UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Martin Heintel
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16292.63873.286567-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In den letzten Jahren wurde ein Trend zu regionalen Lebensmitteln im Kaufverhalten der KonsumentInnen festgestellt. Dabei werden regionale Lebensmittel als Gegenpol zu den Globalisierungsprozessen in der Lebensmittelwertschöpfungskette wahrgenommen. Auf Seite der KonsumentInnen stehen regionale Produkte für hohe Qualität und Nähe zum produzierenden Betrieb. Auf Ebene der Produzierenden führt diese Entwicklung zur wachsenden Bedeutung der Direktvermarktung, vor allem im Bezug auf die Einkommensdiversifizierung und Erhaltung der landwirtschaftlichen Existenz. In der Förderung der Direktvermarktung werden aus Sicht der Regionalentwicklung unterschiedlichste Ziele in den Bereichen der regionalen Wertschöpfung und der Särkung regionalen Strukturen und Funktionen verfolgt. Ziel dieser Diplomarbeit ist die aktuellen und zukünftigen Potenziale der Direktvermarktung am Beispiel der LEADER-Region Mostlandl Hausruck aufzuzeigen, sowie konkrete Handlungsempfehlungen zur Förderung der festgestellten Stärken zu entwickeln. Dabei wird zunächst mittels qualitativen Interviews mit regionalen DirektvermarkterInnen eine SWOT-Analyse erstellt und anschließend aus der SWOT-Matrix konkrete Strategien abgeleitet. Es zeigte sich, dass sich die Region in der für die Direktvermarktung günstigen Situation eines Nachfrageüberhang bezüglich der meisten direktvermarktenden Produkte befindet. Diese Situation ist zum einem, dem Trend zur Regionalität zuzuschreiben, zum anderem, jedoch auch der fehlenden personellen und zeitlichen Kapazitäten der DirektvermarkterInnen, sowie der allgemeinen geringen Zahl an Direktvermarktungsbetriebe in der Region. Diese fehlenden Kapazitäten bilden in der Region die größte Schwäche und könnten vor allem durch Strategien mit horizontalen und vertikalen Kooperationen in den Bereichen Logistik, Verkauf und Produktion ausgeglichen werden.
Abstract
(Englisch)
In recent years, a trend towards local foods has been noticed in consumer buying behavior. Local or regional food is perceived as the counterpart of globalization processes in the food value chain. For the famers this development leads to a growing importance of direct marketing, especially because of income diversification and the maintenance of agricultural existence. From the point of regional development, the promotion of direct marketing pursues a wide variety of goals, such as strengthening of economical and socio-cultural regional structures and functions. The aim of this thesis is to show the current and future potential of direct marketing and to develop recommendations to promote the identified strengths by using the methodology of SWOT analysis. It turned out that LEADER-region Mostlandl Hausruck is in a fortunate situation for an excess demand for most local direct marketing products. This situation is due to the increasing trend towards regionality, the lack of personnel and time capacity of the direct marketers as well as the low number of direct marketing companies in the region. The missing time and personnel capacity are the greatest weakness in this region and could mainly be compensated for by strategies with horizontal and vertical cooperation in the areas of logistics, sales and production.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Direktvermarktung Regionale Produkte LEADER Regionalentwicklung
Autor*innen
Marlene Lindenbauer
Haupttitel (Deutsch)
Potenziale der Direktvermarktung am Beispiel der LEADER-Region Mostlandl Hausruck
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
128 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Heintel
Klassifikation
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.71 Regionalplanung
AC Nummer
AC16132229
Utheses ID
55877
Studienkennzahl
UA | 190 | 456 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1