Detailansicht

Stein formt Mensch
Monika Winter
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Urgeschichte und Historische Archäologie
Betreuer*in
Michael Hannes Brandl
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.63098
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19978.52032.373270-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Dem Homo sapiens wird eine einzigartige soziale und kognitive Komplexität zugeschrieben. Er ist der einzige der bipedalen Hominini welcher bis heute überlebt hat und bevölkert die gesamte Erde, aber noch immer ist nicht klar welcher unserer Vorfahren sich von der Unterfamilie der Homininae trennte und unsere Linie begründete. Als Genus Homo ist es uns möglich die verschiedensten und komplexen Technologien zu schaffen und damit unsere biologischen Defizite durch kognitive Eigenschaften zu kompensieren. Eine der Möglichkeiten, diese Entwicklung nachzuvollziehen, ist die Entwicklung der Steinwerkzeuge zu erforschen. Dazu bedarf es eines Vergleiches der Steinwerkzeuge und verschiedensten Techniken sämtlicher Hominini, einschließlich der Vergleiche von Werkzeugen lebender nicht humanen Primatenarten. Diese Arbeit hat versucht einen chronologischen Überblick über die frühesten Artefakt-Funde zu geben und dabei auch klimatische Bedingungen nachzuvollziehen, unter welchen unser Vorfahren gezwungen waren, sich einer verändernden Umwelt durch Nutzung von Werkzeugen nicht nur anzupassen, sondern auch den evolutionären Schritt von gejagter Beute hin zur aktiven Karnivoren-Gruppe zu entwickeln und somit an die Spitze der Nahrungskette zu gelangen. Dieser evolutionäre Schritt wäre den frühen Hominini ohne den Gebrauch, aber vielmehr die systematische Herstellung von Steinartefakten nicht gelungen und es hätte möglicherweise keine Entwicklung hin zum heutigen Homo sapiens gegeben.
Abstract
(Englisch)
Of all hominidae, Homo sapiens is unique in its social and cognitive complexity. It is the only hominid species still living today, and now populates the entire planet. However, it is still not clear when in our history the human lineage split from the homininae (i.e. apes). As a species, we are capable of creating diverse and complex technologies to overcome the limitations of our biology and almost all external environments. One way of understanding human evolution is by analyzing the development of the used stone tools. For this task, it is necessary to compare stone tools and the different techniques for their production of all homininae, including those of living non-human primates. This thesis attempts to give a chronological overview over the earliest preserved artefacts. Additionally, it tries to retrace the climatic conditions and changing environments, which did not only have impacts on the way tools were used, but also pushed our ancestors to complete the transition from prey to hunters.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
stone tools stone tool industries of the plio-pleistocene hominin evolution Lomekwian Oldovai ape-tools
Schlagwörter
(Deutsch)
Steinartefakte Steintechnologien im Plio-Pleistozän Homininenentwicklung Lomekwian Oldowan Primatenwerkzeuge
Autor*innen
Monika Winter
Haupttitel (Deutsch)
Stein formt Mensch
Paralleltitel (Englisch)
The handmade mind
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
70 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Hannes Brandl
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges ,
15 Geschichte > 15.15 Archäologie ,
15 Geschichte > 15.19 Vor- und Frühgeschichte ,
15 Geschichte > 15.90 Afrika: Allgemeines ,
38 Geowissenschaften > 38.20 Paläontologie: Allgemeines ,
38 Geowissenschaften > 38.50 Geologie mineralischer Rohstoffe: Allgemeines ,
42 Biologie > 42.21 Evolution ,
42 Biologie > 42.84 Mammalia
AC Nummer
AC15723422
Utheses ID
55880
Studienkennzahl
UA | 066 | 801 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1