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Wissen, ordnen, können. Wissen ordnen können
über die Bedeutung der "Processability Theory" für den kompetenzorientierten Spanischunterricht an niederösterreichischen AHS
Marlene Gram
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Spanisch UF Musikerziehung
Betreuer*in
Eva Vetter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.65069
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21638.66817.820659-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Einem oftmals kritisierten mangelhaften Transfer von Erkenntnissen der Spracherwerbsforschung in den schulischen Fremdsprachenunterricht und besonders dessen Lehrwerke soll die vorliegende Diplomarbeit entgegenwirken. Darin wird erörtert, ob und inwieweit sich die Hypothesen der Processability Theory nach PIENEMANN (cf. 1998, 2005) in Texten manifestieren, die von 96 Schüler_innen verschiedener niederösterreichischer Gymnasien im Rahmen einer Schularbeit auf Spanisch verfasst wurden. Dabei werden vor allem die Rolle der L1 und der L2 sowie die Processability Theory und ihre Erweiterungen in der jeweiligen Forschungsgeschichte skizziert, diskutiert und im wissenschaftlichen Diskurs verortet. Danach werden die Berührungspunkte der wissenschaftlichen Theorie mit dem aktuellen österreichischen Lehrplan für Spanisch (vor allem im Hinblick auf die standardisierte Reifeprüfung) erarbeitet, um eine maßgeschneiderte Entwicklungssequenz für Schüler_innen zu erstellen, die im Kontext des österreichischen Schulunterrichts Spanisch als Fremdsprache erlernen. Anhand dieser rekonstruierten Entwicklungssequenz werden die 96 Schreibperformanzen mittels einer Implikationsskala ausgewertet, um als Endergebnis eine überblicksartige sowie praktische grafische Darstellung zu erhalten. Abschließend kann gezeigt werden, dass sich die von der Processability Theory postulierte Entwicklungssequenz für Spanisch als L2/L3/LZ in den Schreibperformanzen und somit im sprachlichen Entwicklungsverlauf der Schüler_innen nachweisen lässt und in Bezug auf das verwendete Lehrwerk oder die Lehrperson zwischen den Gruppen keine Unterschiede bestehen. Dieses Ergebnis wird durch Beispiele und Interpretationen ergänzt und die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden zunächst theoretisch, danach mit Blick auf zukünftige Forschungsinitiativen sowie den Nutzen für Lehrwerke und Unterricht zusammengefasst. Nicht zuletzt aufgrund dieses Ergebnisses könnte sich allgemein eine stärkere Implementation von wissenschaftlichen Erkenntnissen verschiedener Forschungsrichtungen und Forschungszugänge in den Fremdsprachenunterricht in Zukunft als effizient und nützlich erweisen.
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis aims to counteract the often criticized lack of transfer of findings from language acquisition research into foreign language teaching in educational contexts and especially into the teaching materials. It discusses whether and to what extent the hypotheses of the Processability Theory according to PIENEMANN (cf. 1998, 2005) manifest themselves in texts written in Spanish by 96 students from various Lower Austrian high schools during an exam. Therefore, the role of L1 and L2 as well as the Processability Theory and its extensions are both outlined and discussed with regard to the history of this field of research and their classification in the scientific discourse. Afterwards, the points of contact between the scientific theory and the current Austrian curriculum for Spanish (especially with regard to the standardized final exams) will be worked out in order to create a more personalized and customized developmental sequence that is targeted at students who study Spanish as a foreign language at Austrian school classes. Based on this reconstructed developmental sequence, the 96 written performances will be evaluated using an implicational scale in order to obtain a basic overview and practical graphic representation of the final results. In conclusion, it can be shown that the developmental sequence for Spanish as L2/L3/LZ postulated by the Processability Theory can be verified within the written performances and thus within the linguistic development of the students, and that there are no deviations from the groups concerning the different textbooks or teachers. This result is supplemented by examples and interpretations, and the insights gained are summarized first theoretically, then with a prospect to future research initiatives and finally the usefulness for textbooks and teaching. Not least because of this result, a stronger implementation of scientific findings from different research areas and research approaches in foreign language teaching in general could prove to be efficient and useful in the future.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Processability Theory Spanisch als L2/L3 Entwicklungssequenzen niederösterreichische Schüler_innen
Autor*innen
Marlene Gram
Haupttitel (Deutsch)
Wissen, ordnen, können. Wissen ordnen können
Hauptuntertitel (Deutsch)
über die Bedeutung der "Processability Theory" für den kompetenzorientierten Spanischunterricht an niederösterreichischen AHS
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
212 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Eva Vetter
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.31 Spracherwerb ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.34 Psycholinguistik: Sonstiges
AC Nummer
AC16122420
Utheses ID
55943
Studienkennzahl
UA | 190 | 353 | 593 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1