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Augmented Reality (AR) as a new medium of presenting media news content
Marina Jovanovic
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Sozialwissenschaften (Dissertationsgebiet: Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Betreuer*in
Homero Gil de Zúñiga
DOI
10.25365/thesis.65079
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21637.35539.568079-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Neu entstandene Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) haben den Weg für eine Entwicklung, die von manchen Journalisten als immersives Erzählen beschrieben wird, geebnet. Es ist eine Berichterstattung, die Selbsterfahrungen im Zusammenhang mit Ereignissen oder Situationen in den Nachrichten zulässt und Benutzern den Eindruck von Präsenz, d.h., das Gefühl „vor Ort zu sein“ oder „der Wahrheit näher zu sein“ vermittelt. Viele Nachrichtenorganisationen sind vom wachsenden Potential der neuen Technologien angesprochen. Dennoch gibt es so gut wie keine Forschungsarbeit über die psychologische Implikation der Verwendung von AR als neues Darstellungsmedium in der Berichterstattung. Um diese Forschungslücke zu schließen, wird diese Studie den Einfluss der AR-Technologie auf dem Mediensektor untersuchen und dabei auch beleuchten, wie sich diese Technologie auf die Erfahrung der Benutzer im Zusammenhang mit dieser Form der Berichterstattung auswirkt.
Mit dem Augenmerk auf die Erfahrungsaspekte der Mensch-Computer-Schnittstelle sollen die Veränderungen in der Erlebnisweise der Medien von der traditionellen Interaktion mit PC-Desktop zur vollständig immersiven AR untersucht werden. Mit Hilfe eines empirischen Ansatzes wird eine Diskussion aufgenommen, die bisher weitgehend theoretischer Natur war. Mit Hilfe von multimodalen Nachrichten als Reize wird die Beziehung zwischen immersiver und interaktiver mobiler AR beschrieben, wobei die angestrebten Wirkungen die der Präsenz und der Ich-Perspektive sein sollen. Ihr Einfluss auf die Benutzer soll ebenfalls untersucht werden.
Erstens wird eine quantitative Analyse eines Experiments mit 358 Studierenden in Wien durchgeführt, um folgendes zu erfassen: (1) Grad des Information-Recalls von Benutzern bei Nachrichten, die durch multimodale AR, PC Desktop Audio + Text + Bild und PC Desktop Audio + Video-Erlebnisse übermittelt werden und (2) Nachrichten-Auswertung bei Nachrichten, die durch multimodale AR, PC Desktop Audio + Text + Bild und PC Desktop Audio + Video-Erlebnissen übermittelt werden. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Schnittstelle von Immersion, das Gefühl der Präsenz und die Ich-Perspektive einer Erzählung positive Auswirkungen auf die psychischen Reaktionen von Benutzern hat und ein höheres Grad an Information-Recall und eine positivere Auswertung von den mit AR versehenen Nachrichteninhalte generiert im Vergleich zu Nachrichteninhalten, die nicht mit AR versehen wurden.
Diese Studie wird als erste ihrer Art die first-person perception in der AR (Augmented Reality) zu untersuchen. Querverbindungen zu den Medien und zur Literatur aus dem Bereich der Gesundheitspsychologie bilden die Grundlage für weitere Untersuchung der Wahrnehmung von Selbst/Anders-Differential in Bezug auf positive Medieninhalte. Untersucht wird der Wirkung von Medieninhalten auf das Selbst und auf Andere von Nachrichten, die durch multimodale AR übermittelt werden im Vergleich zu Nachrichten, die durch PC Desktop Audio + Text + Bild und PC Desktop Audio + Video Modalitäten im Zusammenhang mit dem idealisierten Frauenkörper.
Auf der Grundlage von der Wahrnehmung der Wirkung von Medieninhalten in Bezug auf die first-person perception werden sowohl die wahrnehmungs- als auch die verhaltensmäßige Komponenten der FPE-Theorie gemessen und ausgewertet. Der Verlauf und das Ausmaß von Unterschieden zwischen Selbst und Anderen werden anhand der positiven Botschaften eines idealisierten Körperbildes untersucht. Die Wahrnehmung der Wirkung im Zusammenhang mit ihrer Absicht, sich mit ihrem Körperbild auseinanderzusetze, soll untersucht werden. Ergebnisse eines Experiments auf der Grundlage einer Stichprobe von 357 Studentinnen in Wien zeigen, dass in ihren Augen Nachrichten, die mit AR ergänzt und mit positiven Botschaften eines idealisierten Körperbilds versehen wurden, eine größere Wirkung auf sie als auf andere hatten. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass die Teilnehmer dazu tendieren, auf die first-person perception in Form von Verhalten, das auf ihr Körperbild bezogen ist, zu reagieren.
Theoretische und praktische Implikationen dieser Ergebnisse werden besprochen.
Abstract
(Englisch)
Emerging technologies such as virtual reality (VR) and augmented reality (AR) have laid the ground for what some journalists call immersive storytelling - a form of news production that allows first-person experiences of the events or situations described in news reports, and provides users with a sense of presence, i.e., the sense of “being there” or “closer to the truth”. The rising potential of the new technologies has attracted many news organisations. However, the studies on the psychological importance of using AR as a new medium for presenting information are non-existent. To fill the void, this research examines the influence of AR technology on the media industry and the way it affects users' experience with news stories.
Focusing on the experiential aspects of the human-computer interface, we explore the changes in media experiences, ranging from traditional PC-desktop interaction to fully immersive AR. We take an empirical approach to a discussion that until now has been largely theoretical. By using multimodal news stories as stimuli in two experiments, we describe the relationship between immersive and interactive mobile AR and the desired effects being the sensation of presence and a first-person perspective, and explore its influence on the users.
First, we employ a quantitative analysis of an experiment using a sample of 358 students in Vienna to measure: (1) level of information recall of the users’ of news delivered through multimodal AR, PC desktop audio + text + image, and PC desktop audio + video experiences, and (2) news evaluation of the news delivered through multimodal AR, PC desktop audio + text + image, and PC desktop audio + video experiences. Results suggest that the intersection of immersion, sensation of presence and first-person perspective of a story positively affects psychological responses from users and generates higher levels of information recall and more positive evaluation of AR-enhanced news content compared to the news content without AR-enhancement.
This study is first of its kind to study first-person perception within the context of augmented reality. Linkages to the media and health psychology literature provide the basis for further investigation of females’ perception of first/other differential in respect to pro-social media messages. We study the perception of media effects on self and others of news delivered through multimodal AR compared to news delivered through PC desktop audio + text + image, and PC desktop audio + video modalities with regard to an idealised female body.
The perception of media effects on self and others in the context of the first-person perception is used to measure both the perceptual and behavioural components of FPE theory. We explore the direction and magnitude of the self/other differences from the pro-social messages of idealised body image. Additionally, we test the association of the perception of media effects with participants’ intention to engage in body image behaviour. Results of an experiment using a sample of 357 female students in Vienna indicate that they perceived AR-enhanced news with pro-social messages of idealised body image to have a greater effect on themselves than on others. Furthermore, findings show that participants are likely to act on the first-person perception in the form of engagement in body image behaviours.
Theoretical and practical implications of these findings are discussed.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Augmented Reality (AR)
Schlagwörter
(Deutsch)
Augmented Reality (AR)
Autor*innen
Marina Jovanovic
Haupttitel (Englisch)
Augmented Reality (AR) as a new medium of presenting media news content
Paralleltitel (Deutsch)
Augmented Reality (AR) als neues Medium der Berichterstattung
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
X, 367 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Sophie Lecheler ,
Susana Salgado
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC16236933
Utheses ID
55951
Studienkennzahl
UA | 796 | 310 | 301 |
