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"Die Richtung stimmt?"
eine Analyse der SPÖ und ihrer WählerInnen von 2016 bis heute
Julia Willhalm
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Karl Ucakar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.65086
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21639.88297.269669-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Abstract (Deutsch): In dieser Arbeit untersucht die SPÖ und ihre WählerInnen von 2016 bis heute und ana-lysiert Gründe, warum immer weniger ÖsterreicherInnen bereit sind, ihre Stimme für die SPÖ abzugeben. Ein Rückblick auf die SPÖ über die letzten dreißig Jahre (ab 1990) leitet die Arbeit ein, da sich die Wahlergebnisse der SPÖ in diesem Zeitraum halbierten (von 42% 1990 auf 21% 2019). Die anschließende Untersuchung stützt sich auf die Daten und Grafiken des SORA Instituts for Social Research and Consulting und konzentriert sich auf die Nationalratswahlen der Jahre 2017 und 2019. Meine Forschungsfrage lautet: Welche gesellschaftlichen und politischen Faktoren führ(t)en zu den Wahlverlusten der SPÖ in den letzten Jahren? Eine Analyse der Partei und ihrer WählerInnen von 2016 bis heute. Für die Beantwortung dieser Forschungsfrage habe ich die WählerInnenströme der Nationalratswahlen 2017 und 2019 nach sozialdemografischen und politischen Faktoren analysiert. Hinzu kommen Analysefaktoren anhand der Cleavage-Theorie nach Lipset und Rokkan und dem „Linken Realismus“ nach Nils Heisterhagen. Folgende Ergebnisse gehen aus meiner Analyse hervor: 1)Die SPÖ befindet sich in einer Krise. 2)Die SPÖ spricht eine ihrer ursprünglichen KernwählerInnengruppe, die Arbeite-rInnen, nicht mehr an und verliert diese WählerInnen an andere Parteien. 3)Die SPÖ ist intern gespalten und vertritt, unter anderem bei den Themen Zu-wanderung und einer möglichen Koalition mit der FPÖ, keine einheitliche Mei-nung. 4)Neoliberale Positionen prägen die Einstellungen der SPÖ-FunktionärInnen, das führt zu einer ideologischen Entfernung von der KernwählerInnenschaft. 5)Die SpitzenkandidatInnen repräsentieren ihre WählerInnenschaft nicht, sie wer-den als Elite gesehen, da sie nicht mehr aus der Parteibasis kommen.
Abstract
(Englisch)
Abstract (English): This master thesis examines the Austrian Social Democratic Party (SPÖ) and their vot-ers from 2016 until now. It analyses the reasons why Austrians decreasingly cast their vote forthe SPÖ. The thesis opens with a retrospection of the past thirty years (starting from 1990), because the party lost much approval during this time periode, receiving only half as many votes in 2019 compared to 1990. The following analysis is based on the data and the graphics of SORA Instituts for Social Research and Consulting and focuses on the Austrian national elections (Nationalratswahlen) of 2013 and 2019. My research question therefore is: What are the societal and politcal factors that contribut-ed to the electional loss of the Austrian Social Democratic Party (SPÖ) during the last years? An analysis of the party and its voters from 2016 until today. In order to answer my research question I analysed the data according to socio-demographic and political factors. Furthermore, criteria based on Lipset and Rokkan’s Cleavage-theory and the concept of ‚Linker Realsimus‘ by Nils Heisterhagen are used. The most important outcomes of my analysis are the following: 1)The Austrian Social Democratic Party (SPÖ) is in a crisis. 2)The SPÖ fails to address their electional basis, the blue collar workers and they wander off to vote for other. 3)The SPÖ and their members are thematically devided. This especially concerns the issues of migration and a potential coalition with the Austrian Freedom Party (FPÖ). There is no unitary position in the SPÖ. 4)Neoliberal positions dominate the politics of the party and the members. This tends to result in a seperation of the party members and the electoral basis. 5)Top candidates of the SPÖ do not represent their voters, they are viewed as an elite because they do not come from their electorate any more.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Social Democracy Cleavages Voting choices election results migration politics migration policy
Schlagwörter
(Deutsch)
SPÖ Nationalratswahl Wahlgründe WählerInnen Wahlergebnisse Pamela Rendi-Wagner Christian Kern österreichische Sozialdemokratie Asyl Nils Heisterhagen Lipset und Rokkan Konfliktlinien
Autor*innen
Julia Willhalm
Haupttitel (Deutsch)
"Die Richtung stimmt?"
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der SPÖ und ihrer WählerInnen von 2016 bis heute
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
V, 96, XCVII-CVIII Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl Ucakar
Klassifikationen
89 Politologie > 89.19 Sozialistische Richtungen ,
89 Politologie > 89.55 Politische Entscheidung ,
89 Politologie > 89.61 Politische Parteien
AC Nummer
AC16108457
Utheses ID
55958
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
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