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Political competition and nationalistic sentiments: the breakup of the Swedish-Norwegian union
Gustav Fauskanger Pedersen
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lg)
Betreuer*in
Thomas Row
DOI
10.25365/thesis.63414
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21511.99945.586658-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Prozesse des Aufbaus von Staaten und
Nationen und die entstehenden nationalistischen Gefühle, die 1905 zum Zerfall der
Schwedisch-Norwegischen Union führten. Dies war der Höhepunkt eines 91-jährigen
Prozesses der Machtkämpfe, des Aufbaus von Staaten und Nationen, und
Demokratie, die nach der Bestätigung einer norwegischen Verfassung im Jahr 1814
vollständig begonnen hatte. In diesen 91 Jahren wuchs die norwegische politische
Sphäre, indem sie gleichzeitig nationale Institutionen aufbaute, damit der Staat
unabhängig von Schweden funktionieren konnte. Dies beinhaltete Prozesse zur
Entwicklung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Unabhängigkeit, bevor
1905 endgültig die Unabhängigkeit erreicht wurde. Während dieser Zeit wurde auch
die Öffentlichkeit zunehmend unabhängig, hauptsächlich aufgrund des Einflusses der
akademischen und literarischen Eliten als allgemeiner politischer Konsens. Der
kulturelle, wirtschaftliche und politische Sektor der Gesellschaft schloss sich
allmählich der Idee der norwegischen Unabhängigkeit an, hauptsächlich aufgrund
der Bemühungen der Eliten, die Unterstützung der Bevölkerung zu sammeln, um ihre
Ambitionen zu legitimieren. Diese Arbeit untersucht eine Vielzahl von Theorien, die
in den letzten Jahrhunderten zum Aufbau von Staaten und Nationen und zum
Nationalismus entwickelt wurden, und bezieht sie auf die Fallstudie von Norwegen.
Dazu gehören unter anderem die Theorien von Benedict Anderson und Ernest
Gellner zu Nationen und Nationalismus, Charles Tillys Ideen zu Staat und
Staatsbildung sowie Max Webers Gedanken zu Legitimität und Machtverhältnissen.
Bei der Anwendung dieser Theorien auf den Fall der Auflösung der
Schwedisch-Norwegischen Union werden die Komplexität und die historischen
Hintergründe der Sezession und Unabhängigkeitsbewegungen hervorgehoben, und
die Unzulänglichkeiten einzelner Theorien zur Erklärung eines solch komplexen
Problems werden deutlich. Dies ist von erheblicher Bedeutung in einer Zeit, in der
Regionalismus, Nationalismus und Sezessionsbewegungen die etablierte Ordnung
sowohl in Europa als auch darüber hinaus infrage stellen.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the processes of state and nation building and emerging
nationalistic sentiments that led to the breakup of the Swedish-Norwegian Union in
1905. This was the culmination of a 91-year-long process of power-struggles, state
and nation building, and democratisation, which had started in full after the
affirmation of a Norwegian constitution in 1814. These 91 years saw the Norwegian
political sphere grow, as it simultaneously built national institutions in order for the
state to function independently from Sweden. This included processes of developing
political, economic, and cultural independence, before finally, achieving full-fledged
independence in 1905. Throughout this period, the public sphere also became
increasingly pro-independence, mainly due to the influence by the academic and
literary elites, as well as the general political consensus. The cultural, economic, and
political sectors of society gradually aligned behind the idea of Norwegian
independence, largely due to the efforts of the elites to garner popular support in
order to legitimise their ambitions. This thesis examines a wide variety of theories
developed over the last few centuries on state and nation building and nationalism,
and relates them to the case study of Norway. These include, but are not limited to
Benedict Anderson and Ernest Gellner’s theories on nations and nationalism, Charles
Tilly’s ideas on the state and state-formation, and Max Weber’s thoughts on
legitimacy and power-relations. In applying these theories to the case of the
dissolution of the Swedish-Norwegian Union, the complexities and historical
backgrounds behind secession and independence movements are highlighted, and the
insufficiencies of individual theories to explain such a complex issue becomes
evident. This is of significant importance at a time when regionalism, nationalism,
and secession movements challenge the established order both in Europe and
beyond.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Nationalism State building Norway History
Schlagwörter
(Deutsch)
Nationalismus Staatsaufbau Norwegen Geschichte
Autor*innen
Gustav Fauskanger Pedersen
Haupttitel (Englisch)
Political competition and nationalistic sentiments: the breakup of the Swedish-Norwegian union
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
109 Seiten : Illustrationen, Karte
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Row
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.30 Europäische Geschichte in Mittelalter und Neuzeit: Allgemeines
AC Nummer
AC16099327
Utheses ID
56249
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
