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"In- und auswendig": eine Annäherung an Friedrich Nietzsches "Also sprach Zarathustra" im Lichte von Michail B. Bachtins Abschließungsästhetik sowie seines Begriffs der Dialogizität
Alexander Hartl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Arno Dusini
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.63557
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18867.59303.766571-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Zentrum der Arbeit steht die Lektüre von Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra (1883-1885) unter den Vorzeichen der Literatur- und Sprachtheorie Michail M. Bachtins. Dabei wird das Werk zunächst im Rahmen der Abschließungsästhetik aus Bachtins Frühwerk (Autor und Held in der ästhetischen Tätigkeit, 1923/24) betrachtet und anschließend der Begriff der Dialogizität (u.a. Probleme der Poetik Dostoevskijs, 1963) an ausgewählten Kapiteln erprobt. In der Arbeit wird vorgeschlagen, Also sprach Zarathustra als Text zu lesen, der gemäß Nietzsches Metapher der Schwangerschaft eine Alternative zu „ästhetisch abgeschlossenen“, aber auch zu „krisenhaften“ Kunstwerken darstellt. Das Urteil ergeht zugunsten einer Permanenz der Spannungen zwischen den bestimmenden Polen Autor und Held, die in die Richtung eines sprachlich-performativen Balance-Akts weisen. Der an dieser Stelle in die Diskussion eingeführte Begriff der Dialogizität erlaubt schließlich eine Beschreibung der Entwicklung der Figur Zarathustras, deren Drang zur Affirmation des eigenen Selbstverhältnisses einer perspektivisch-figurativen Polyphonie ausgesetzt ist. Der metaphorische Diskurs des Textes mündet zuletzt in an das Satyrspiel des griechischen Dramas gemahnende Szenen karnevalesker Erneuerung, in denen jegliche Beendigung des Erkenntnisprozesses der Hauptfigur parodiert wird.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Nietzsche Bachtin Abschließung Vollendung Ende Figur Figuration Dialogizität Dialog Parodie Metapher Perspektivismus Tod Ewige Wiederkunft des Gleichen Von alten und jungen Weiblein Der Genesende Die stillste Stunde
Autor*innen
Alexander Hartl
Haupttitel (Deutsch)
"In- und auswendig": eine Annäherung an Friedrich Nietzsches "Also sprach Zarathustra" im Lichte von Michail B. Bachtins Abschließungsästhetik sowie seines Begriffs der Dialogizität
Paralleltitel (Englisch)
"In- und auswendig" : an approach to Friedrich Nietzsche's "Thus spoke Zarathustra" in the light of Michail M. Bachtin's aesthetics of finalisation and his concept of dialogism
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
167 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Arno Dusini
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.34 Sprachphilosophie ,
08 Philosophie > 08.41 Ästhetik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.61 Pragmatik, Sprechakttheorie ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.62 Rhetorik, Stilistik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.89 Literaturtheorie: Sonstiges ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.94 Literarische Einflüsse und Beziehungen, Rezeption ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.08 Deutsche Sprache und Literatur
AC Nummer
AC15732380
Utheses ID
56380
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1