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A reconsideration of Japanese Buddhist statues of the Asuka period (538-710 CE)
Hong Wu
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie (Dissertationsgebiet: Kunstgeschichte)
Betreuer*in
Lukas Nickel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.63562
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25099.84200.264260-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Buddhistische Skulpturen bilden das wichtigste Korpus kultureller Relikte aus der Asuka-Zeit. Über die Asuka-Statuen existiert bereits eine wesentliches wissenschaftliche Literatur, aber die meisten davon wurden vor mehr als einem halben Jahrhundert gegründet. In dieser Dissertation wird versucht, die neulich verfügbaren Materialien und Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte umfassend zu nutzen, um ein überarbeitetes Verständnis der buddhistischen Skulpturen von Asuka zu erreichen. Die vorige Forschung hat diese Skulpturen hauptsächlich im Rahmen ostasiatischer Kunstgeschichte untersucht, indem sie ihre visuelle Verwandtschaft mit kontinentalen Prototypen analysierten und eine historische Erzählung der lokalen künstlerischen Entwicklung auf der Grundlage stilistischer Veränderungen in China und der koreanischen Halbinsel verfassten. Dies schiebt zwangsläufig die asuka- buddhistische Kunst in eine passive und abgeleitete Rolle. Um die frühen japanischen buddhistischen Statuen erneut zu untersuchen und für sich selbst sprechen zu lassen, analysiert der erste Teil dieser Dissertation die formalen Merkmale der buddhistischen Asuka-Statuen ohne unmittelbaren Bezug auf chinesische Quellen. Es konzentriert sich auf das Erkennen von lokaler organischer Entwicklungen, die dazu führten, dass Asuka-Statuen sich von ihren kontinentalen Prototypen unterschieden. Der zweite Teil dieser Dissertation befasst sich mit der Chronologie der buddhistischen Asuka-Statuen, um eine historische Analyse dieser Statuen vorzubereiten. Die traditionelle Chronologie postuliert eine ausgeprägte stilistische Verzögerung gegenüber China, da sich die japanische Kunst immer wieder auf Stilströmungen zu beziehen schien, die in China hundert Jahre vor ihrem Erscheinen auf dem Archipel in Mode waren. Diese Dissertation bewertet die Argumente für die traditionelle Chronologie neu und führt zusammen die neuesten Studien aus Archäologie und Geschichte. Sie schlägt eine neue Zeitachse vor, die die Datierung von Asuka-Statuen mit ähnlichen Datierungen für ihre chinesischen Gegenstücke in Einklang bringt und einen Paradigmenwechsel in unser Verständnis einführt der zwischenstaatlichen Kulturkommunikation im 6. und 7. Jahrhundert in Ostasien. Ausgehend von einer überarbeiteten Chronologie versucht der letzte Teil dieser Dissertation, das bisher weitgehend vernachlässigte historische Potenzial der Asuka- Statuen freizusetzen. Diese Studie untersucht die stilistischen Fakten der Asuka- Statuen in Bezug auf die Produktion eines Kunstwerks in der sozioökonomischen Matrix und schlägt eine prozessuale Entwicklung des Buddhismus vor, die von einem schwachen und stockenden Beginn in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts bis hin zu einer umfassenden Anhängerschaft unter allen Gesellschaftsschichten erreicht das Ende des 7. Jahrhunderts. Diese Studie trägt zu unserem Verständnis der buddhistischen Asuka-Statuen bei, indem sie Überarbeitungen einiger Schlüsselaspekte vorstellt und den Bereich für ihre Analyse erweitert. Es ergänzt bestehende Studien, die Kunstwerke als Verkörperungen der historischen Realität behandeln, und untersucht die in die Körperlichkeit von Asuka-Statuen eingebetteten Kontextinformationen. Es präsentiert einen Bericht über die frühe buddhistische Entwicklung in Japan, der nicht nur mit dem bestehenden Verständnis zustimmt, sondern auch bereichert es auf der Basis von schriftliche und archäologische Beweise.
Abstract
(Englisch)
Buddhist sculptures constitute the most important corpus of cultural relics from the Asuka period. A formidable body of scholarship already exists on the Asuka statues, but most of them was formed more than half a century ago. Making full use of newly available materials and research findings during the past decades, this dissertation attempts a fresh understanding of Asuka Buddhist sculptures. Traditional scholarship has studied these sculptures mainly within the East Asian framework by analyzing their visual affinities with continental prototypes and writing a historical narrative of local artistic development based on stylistic shifts in China and the Korean peninsula. This inevitably casts Asuka Buddhist art in a passive and derivative role. In order to study the early Japanese Buddhist statues in their own right and to let them shine of their own accord, the first part of this dissertation analyzes the formal features of Asuka Buddhist statues without immediate reference to Chinese sources, and focuses on discerning local organic developments that led to Asuka statues appearing distinct from their continental prototypes. The second part of this dissertation reviews the chronology of Asuka Buddhist statues to prepare for a historical analysis of these statues. The traditional chronology postulates a pronounced stylistic lag with China, as Japanese art seemed to constantly refer back to stylistic currents that were in vogue in China a hundred years prior to their appearance in the archipelago. By re-evaluating the arguments for the traditional chronology, as well as weaving together latest studies from archaeology and history, this dissertation challenges the dating for a group of statues that formed the canon of chronological benchmarks including the Hōryūji Kondo Shaka Triad. It proposes a revised timeline that aligns dating of Asuka statues with similar dating for their Chinese counterparts and provides a major corrective to our understanding of interstate cultural communications in the 6th and 7th century in East Asia. Proceeding from a revised chronology, the final part of this dissertation attempts to unlock the heretofore largely neglected historical potential of the Asuka statues. Through investigating Asuka statues’ stylistic facts in reference to an artwork’s production in the socioeconomic matrix, this study proposes a processual development of Buddhism from a tenuous and faltering beginning in the second half of the 6th century to gaining extensive following among all strata of society by the end of the 7th century. This study contributes to our understanding of the Asuka Buddhist statues by presenting revisions to several key aspects as well as expanding the scope for their analysis. Augmenting existing studies that treat artworks as embodiments of historical reality, this study unpacks the contextual information embedded in the physicality of Asuka statues and presents an independent account of the early Buddhist development in Japan that not only agrees with, but also enriches the existing understanding based on textual and archaeological evidence.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Buddhist art Asuka Sculpture
Schlagwörter
(Deutsch)
buddhistische Kunst Asuka Skulptur
Autor*innen
Hong Wu
Haupttitel (Englisch)
A reconsideration of Japanese Buddhist statues of the Asuka period (538-710 CE)
Paralleltitel (Deutsch)
Eine Überprüfung der japanischen buddhistischen Statuen der Asuka-Zeit (538-710 n. Chr.)
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
412 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Lothar Ledderose ,
Yukio Lippit
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.51 Buddhistische Kunst
AC Nummer
AC15727533
Utheses ID
56383
Studienkennzahl
UA | 792 | 315 | |
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