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Es ist unser Kind. So wie er kommt, so ist er, so nehmen wir ihn
über die vorgeburtliche Mutter-Kind-Beziehung und die
Auseinandersetzung mit der Situation, ein Kind mit
Down-Syndrom zu bekommen
Marlies Gaiswinkler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Andrea Strachota
DOI
10.25365/thesis.6273
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29614.98933.246061-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Thema der Diplomarbeit ist das Erleben von Frauen, die sich aufgrund der Diagnose Down-Syndrom nach pränataler Diagnostik für ihr Kind mit Down-Syndrom entschieden haben, in der Zeit der Schwangerschaft von der Entscheidung für ihr Kind mit Down-Syndrom bis hin zur Geburt. Der Fokus liegt hierbei auf der Mutter-Kind-Beziehung und der Auseinandersetzung mit der neuen Situation, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen. Im ersten Teil der Arbeit werden für den empirischen Teil relevante Aspekte theoretisch erarbeitet: Dazu zählen die Darstellung pränataldiagnostischer Verfahren, die Auseinandersetzung mit dem Schwangerschaftserleben von Frauen, die Beschäftigung mit der Entscheidungsfindung für oder gegen die Geburt eines Kindes mit Behinderung sowie die Darstellung theoretischer Konzepte zum Thema Bewältigung bzw. Auseinandersetzung mit der neuen Situation, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen. Im zweiten Teil der Arbeit werden Interviews von Müttern, die sich nach einem Hinweis oder positiven Befund für ein Kind mit Down-Syndrom entschieden haben, analysiert, um Aussagen über die Mutter-Kind-Beziehung und die Auseinandersetzung mit der neuen Situation, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, zu erhalten. Als Erhebungstechnik dient das „problemzentrierte Interview“ nach Witzel (2000). Das dadurch erhaltene Material wird mit der Methode der „Qualitativen Inhaltsanalyse“ nach Mayring (2002) ausgewertet. Die (Weiter-)Entwicklung der Mutter-Kind-Beziehung wird in den Aussagen der Frauen über Vorstellungen und Bilder der Frauen bezüglich des Aussehens, der Eigenschaften und der gemeinsamen Zukunft mit ihrem ungeborenen Kind mit Down-Syndrom deutlich. Die Auseinandersetzung mit der neuen Situation, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, wird von den interviewten Frauen ganz unterschiedlich dargestellt: Wie diese Auseinandersetzung erlebt wird bzw. wie die Frauen mit der neuen Situation, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, umgehen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.
Abstract
(Englisch)
The subject of this thesis is the experience of women who have decided to keep their babies after finding out through prenatal diagnosis that the babies suffer from Down Syndrome, from the time of pregnancy via the decision process for the baby to giving birth. The focus is on the mother-child relationship and on getting used to the new situation of having a child with Down Syndrome.
In the first part of the thesis the focus lies on the empiric parts and on elaborating the relevant aspects theoretically. This includes the introduction of all prenatal diagnostic methods, the altercation with the pregnancy experience of women and the decision process for or against a child with a disability. It also presents the theoretical concepts of coming to terms with, as well as altercating with, the new situation of having a baby with Down Syndrome. The second part of the thesis analysis interviews with mothers who have made the decision for a child with Down Syndrome. To elate these results the „problemzentrierte Interview“ technique by Witzel (2000) has been used. The results of these interviews have been evaluated by using the „Qualitative Inhaltsanalyse“ by Mayring (2002).
The (further) development of the mother-child relationship becomes apparent through the womens ideas and visions about the kids’ appearances, characteristics and the joint future with their unborn child with Down Syndrome. The altercation of getting used to the idea of life with a child with Down Syndrome, is described very differently by the interviewed women. This depends on various factors.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
prenatal diagnosis Down Syndrome
Schlagwörter
(Deutsch)
PND vorgeburtliche Mutter-Kind-Beziehung Bewältigung Down-Syndrom
Autor*innen
Marlies Gaiswinkler
Haupttitel (Deutsch)
Es ist unser Kind. So wie er kommt, so ist er, so nehmen wir ihn
Hauptuntertitel (Deutsch)
über die vorgeburtliche Mutter-Kind-Beziehung und die
Auseinandersetzung mit der Situation, ein Kind mit
Down-Syndrom zu bekommen
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
167 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Strachota
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.25 Sonderpädagogik: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.34 Sonderpädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC07845866
Utheses ID
5642
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
