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Non-Profit-Industrie: die lange Abwicklung ostmitteleuropäischer Werften
Peter Wegenschimmel
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie (Dissertationsgebiet: Geschichte)
Betreuer*innen
Philipp Ther ,
Ulf Brunnbauer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.63661
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24396.87905.957359-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In seiner Dissertation "Non-Profit-Industrie: Die lange Abwicklung ostmitteleuropäischer Werften" untersucht Peter Wegenschimmel, wie es den beiden Werften (Uljanik in Kroatien und Gdynia in Polen) trotz chronischer Unrentabilität gelang, die institutionellen Umbrüche seit den 1970er Jahren zu überleben. Der Autor argumentiert, dass die Schiffbauindustrie zwar global ausgerichtet und vernetzt ist, dass sie traditionell aber auch eng mit staatlichen Akteuren verflochten und in lokale, regionale und staatliche Infrastrukturen eingebettet ist. Dies gilt insbesondere in den spät- und postsozialistischen Kontexten, in denen sich der Einfluss der kroatischen und polnischen Staaten, die sich selbst in einem Transformationsprozess befanden, als kritisch für das Überleben der Werften herausstellte. Die Abhängigkeit von staatlichen Akteuren führte dazu, dass die Werften eine Logik ähnlich den Non-Profit-Organisationen übernahmen. Schließlich war es der Beitritt zur Europäischen Union, der die Legitimität der unrentablen Unternehmen in Frage stellte. Die europäische Integration, so Wegenschimmel, stellte für diese Werften eine weitaus einschneidendere Zäsur dar als etwa das Jahr 1989 und seine unmittelbaren Folgen.
Abstract
(Englisch)
In his dissertation, "Nonprofit Industry: The Long Road to Liquidation of Shipyards in East-Central Europe," Wegenschimmel explores how two shipyards (Uljanik in Croatia and Gdynia in Poland) have managed, despite chronic unprofitability, to survive institutional upheavals since the 1970s. His research posits that while the shipbuilding industry is global in scope and networks, it has also long been closely connected to state actors and embedded within local, regional, and state-level infrastructures. This is especially true in the late and post-socialist contexts where the influence of the Croatian and Polish states, which were themselves undergoing a transformation, proved to be decisive in ensuring the survival of the shipyards. The dependence on state actors led the shipyards to adopt logics similar to those of non-profit organizations. Finally, it was the accession to the European Union that put an end to the legitimacy of unprofitable enterprises. European integration, Wegenschimmel argues, represents for these shipyards a much more a critical juncture than the year of 1989 and its immediate aftermath.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
shipbuilding organizational change East-Central Europe varieties of capitalism socialist businesses
Schlagwörter
(Deutsch)
Schiffbau Organisationswandel Ostmitteleuropa Spielarten des Sozialismus sozialistische Unternehmen
Autor*innen
Peter Wegenschimmel
Haupttitel (Deutsch)
Non-Profit-Industrie: die lange Abwicklung ostmitteleuropäischer Werften
Paralleltitel (Englisch)
Nonprofit industry: the long road to liquidation of shipyards in East Central Europe
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
248 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Dorothee Bohle ,
Ulf Brunnbauer
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
15 Geschichte > 15.49 Ostmitteleuropa
AC Nummer
AC16147793
Utheses ID
56476
Studienkennzahl
UA | 792 | 312 | |
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