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Effect of climbing on everyday stress management in young men
Solène Clara Gerwann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Anthropologie
Betreuer*in
Katrin Schäfer
Mitbetreuer*in
Sonja Windhager
DOI
10.25365/thesis.63770
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26863.56778.480059-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im evolutionären Kontext erhöhen physiologische und psychologische Stressreaktionen die Überlebenschancen. In der heutigen Gesellschaft stellt chronischer Stress jedoch häufig die neue Norm dar und ist nachweislich ein beträchtlicher Risikofaktor für viele Krankheiten. Schützende Faktoren wie körperliche Aktivität und milder Kontakt mit Stress können dazu beitragen, die negativen Auswirkungen von Stress zu verringern. In dieser Studie wurde das Niveau des wahrgenommenen chronischen Stresses von drei Gruppen junger Männer mit Hilfe des Trier Inventory for the Assessment of Chronic Stress bewertet (Schulz et al., 2004). Es wurde untersucht, ob kletternde Personen (n= 31) einen geringeren chronischen Stress aufweisen als Personen, welche bouldern (n= 52). Klettern ist eine eher risikoreiche Aktivität, wohingegen Bouldern keine stressverursachende Klettertouren aufweist. Beide Gruppen wurden mit körperlich inaktiven Personen verglichen (n= 31). Dabei wurde erwartet, dass die Kontrollgruppe einen höheren Grad an chronischem Stress aufzeigt. Körperlich inaktive Personen scheinen aufgrund mangelnder sozialer Kontakte gestresster zu sein als sowohl Kletterer und Boulderer (p<0.05). Es gab keine weitere signifikanten Gruppenunterschiede.
Die Medianwerte der Screening-Skala für chronischen Stress lassen jedoch einen Trend vermuten, welcher mit der Hypothese der vorliegenden Studie übereinstimmt. Insgesamt liegen die Stresswerte über denen der Normpopulation, was auf mittlere bis hohe Stressniveaus bei den meisten Teilnehmern hindeutet. Entwicklungen in den Beziehungen zum Kletterrisiko könnten die Diskrepanz zwischen den Ergebnissen und früheren Befunden teilweise erklären. Stressreaktionen sind zudem stark individuell: die Verbindung des TICS mit einer objektiven Messmethode sollte klarere Ergebnisse liefern. Die Ergebnisse dieser Studie sind dennoch ermutigend und könnten in Therapien gegen mit Stress-assoziierten Krankheiten wie Depression eingesetzt werden.
Abstract
(Englisch)
In an evolutionary context, physiological and psychological stress reactions increase chances of survival. In modern society however, chronic stress has become a normality and has been accepted as an aggravating factor for many illnesses. Protective factors such as physical activity and exposure to mild stress can help reduce its negative impact. In this study, the levels of perceived chronic stress have been assessed for three groups of young men using the Trier Inventory for the Assessment of Chronic Stress (Schulz, Schlotz, & Becker, 2004). Individuals who took part in climbing (n= 31), were expected to present lower chronic stress levels than individuals engaging in a similar activity, bouldering, without stress-associated climbing (n= 52). Both groups were compared with physically inactive individuals (n= 31), who were expected to show higher levels of stress.
Physically inactive individuals seemed to experience more stress due to diminished social contact than either climbers or boulderers (p<0.05). There were no other significant differences, but median values of the Screening Scale of Chronic Stress suggest a trend in line with the hypothesis. Generally, stress scores were above the average population, suggesting medium to high chronic stress levels amongst most participants.
Changes in climbing motivations could partly explain discrepancies between present results and literature. Stress responses are highly individual: administrating the TICS with an objective sampling method should provide clearer results. As the first study investigating the effect of high-risk activity on chronic stress levels, results nonetheless behold potential for implementation
in therapies against stress-associated diseases such as depression.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
stress management climbing evolution buffer-effect
Schlagwörter
(Deutsch)
Stress Management Klettern Evolution Puffer-Effekt
Autor*innen
Solène Clara Gerwann
Haupttitel (Englisch)
Effect of climbing on everyday stress management in young men
Paralleltitel (Deutsch)
Effekt des Kletterns auf das Alltagsstressmanagement bei jungen Männern
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
viii, 83 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Katrin Schäfer
Klassifikation
42 Biologie > 42.99 Biologie: Sonstiges
AC Nummer
AC15756236
Utheses ID
56575
Studienkennzahl
UA | 066 | 827 | |
