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Wie verändern sich die Vorstellungen von Chemielehramtsstudierenden zum Thema "Säuren und Basen" im Verlauf der Lehrveranstaltung "Einführung in die Didaktik der Chemie"?
Clemens Engelmann
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Chemie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Katholische Religion UF Chemie
Betreuer*in
Anja Lembens
DOI
10.25365/thesis.63810
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24396.35350.923260-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Thema ‚Säuren und Basen‘ leistet einen wichtigen Beitrag zur Art und Weise wie junge Lernende naturwissenschaftlich denken lernen. Durch unangemessene Vorstellungen zu dieser Thematik kann sowohl das Verständnis als auch das Interesse an naturwissenschaftlichen Denkprozessen getrübt werden. Um die Ausbildung unangemessener Vorstellungen bei Lernenden zu verhindern, muss zunächst erkannt werden, bei welchen Fragestellungen sich Lernende, sowie oft auch erfahrene Lehrkräfte, unsicher sind.
In der vorliegenden Diplomarbeit wurden die Vorstellungen von Chemielehramtsstudierenden zum Thema ‚Säuren und Basen‘, welche im Verlauf der Lehrveranstaltung „Einführung in die Didaktik der Chemie“ mithilfe eines zehn Aussagen umfassenden Fragebogens gesammelt wurden, analysiert. Diese Analyse liefert eine Übersicht darüber, ob die Vorstellungen angemessener, unangemessener, oder unklarer Art sind, wie häufig diese vorkommen und wie veränderungsresistent diese im Verlauf einer dem Thema gewidmeten Lehrveranstaltung sind.
Die Vorstellungen junger Lernender werden durch Vorerfahrungen aus dem Alltag, der Schulzeit und dem universitären Werdegang geprägt. Vor allem ein uneindeutiger Sprachgebrauch der Lehrkräfte, welcher zwischen der Teilchen-, Substanz- und Phänomenebene nicht eindeutig unterscheidet, sowie die Verwendung mehrerer Modelle zur Beschreibung von Vorgängen in der Säure-Base-Thematik können unangemessene Vorstellungen hervorrufen. Es wurden durch die Analyse des Fragebogens sowohl Vorstellungen unangemessener Art als auch Vorstellungen ohne genügend Aussagekraft, welche man größtenteils auf die Verwendung mehrerer konkurrierender Modelle zurückführen kann, in großer Anzahl gefunden. Nur eine sehr geringe Anzahl an Studierender konnte im Verlauf der Lehrveranstaltung „Einführung in die Didaktik der Chemie“ die unangemessenen Vorstellungen überwinden. Das spricht für eine hohe Veränderungsresistenz der vorhandenen Vorstellungen.
Daher benötigt es Lehrende, denen sowohl die Wichtigkeit eines angemessenen Sprachgebrauchs als auch die Beschränkung auf das Modell nach Brønsted bewusst ist und somit die Bildung unangemessener Vorstellungen bei Lernenden verhindern.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Säuren Basen Arrhenius Brönsted Lewis angemessene/unangemessene Lernendenvorstellungen
Autor*innen
Clemens Engelmann
Haupttitel (Deutsch)
Wie verändern sich die Vorstellungen von Chemielehramtsstudierenden zum Thema "Säuren und Basen" im Verlauf der Lehrveranstaltung "Einführung in die Didaktik der Chemie"?
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
IX, 120 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anja Lembens
Klassifikation
35 Chemie > 35.00 Chemie: Allgemeines
AC Nummer
AC16150705
Utheses ID
56610
Studienkennzahl
UA | 190 | 020 | 423 |
