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Dolmetschen in pädiatrischen Settings
Verena Rakowitz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Englisch
Betreuer*in
Sonja Pöllabauer
DOI
10.25365/thesis.63882
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22802.53658.308765-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema des Dolmetschens für Kinder in medizinischen Einrichtungen. Im theoretischen Teil wird zunächst eine Erläuterung des Begriffs „Community Interpreting“ vorgenommen und in Verbindung zum aktuellen Forschungs- und Wissensstand zum Thema Dolmetschen im Gesundheitsweisen in Österreich gesetzt. Danach werden die Spezifika des gedolmetschten medizinischen Gesprächs mit fremdsprachigen PatientInnen betont sowie im Hinblick auf das Dolmetschen für Kinder diskutiert. Anschließend werden psychosoziale und psychologische Aspekte für Community Interpreters in Betracht gezogen und im Speziellen Überlegungen für Maßnahmen zur psychologischen Unterstützung von DolmetscherInnen angestellt. Im empirischen Teil der Arbeit wird untersucht, durch welche Besonderheiten sich das Dolmetschen für Kinder in medizinischen Settings auszeichnet und welche Kompetenzen und Anforderungen DolmetscherInnen sich bedingt durch die in diesem Tätigkeitsfeld auftretenden Herausforderungen und Schwierigkeiten aneignen müssen. Zur Datengewinnung wurde das ExpertInneninterview als Forschungsmethode gewählt. Anhand der Ergebnisse geht hervor, dass die angewandten Dolmetschtechniken und der Umgang mit Dolmetscheinsätzen mit Kindern in medizinischen Einrichtungen äußerst unterschiedlich ausfallen. Darüber hinaus wird eine Vielzahl an Anforderungen an die DolmetscherInnen gestellt, wobei der psychischen sowie emotionalen Belastung von DolmetscherInnen vonseiten der medizinischen Einrichtungen kaum Beachtung geschenkt wird.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis addresses the topic of interpreting for children in medical institutions. In the theoretical part, the term “community interpreting” is first explained and linked to the current state of research on interpreting in the health care sector in Austria. Chapter 2 discusses the specifics of interpreted medical encounters. In the following chapter, particular attention is given on interpreting for children. Chapter 4 outlines psychosocial and psychological challenges for community interpreters; main emphasis is placed on means of providing psychological support for interpreters. Based on expert interviews with five interpreters, the empirical part of the master’s thesis examines the special characteristics of interpreting for children in medical settings and the skills and requirements interpreters need to acquire due to the challenges and difficulties that arise in this field of activity. The results show that the interpreting techniques used and the way in which interpreting assignments with children in medical settings are handled differ considerably. In addition, the demands placed on the interpreters are numerous and the psychological and emotional strain on interpreters is hardly taken into account by the medical institutions.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Interpreting for children interpreting in pediatric settings Community Interpreting interpreting in medical encounters
Schlagwörter
(Deutsch)
Dolmetschen für Kinder Dolmetschen in pädiatrischen Einrichtungen Dolmetschen in medizinischen Settings Dialogdolmetschen Kommunaldolmetschen
Autor*innen
Verena Rakowitz
Haupttitel (Deutsch)
Dolmetschen in pädiatrischen Settings
Publikationsjahr
2020
Umfangsangabe
106 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sonja Pöllabauer
AC Nummer
AC16156762
Utheses ID
56673
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 342 |
